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Klassischer Entwurf
Die ursprünglich für Aufklärungs- und Beobachtungsmissionen entworfene Nakajima Ki-4 wurde ab 1934 einer intensiven Erprobung unterzogen. Der
Anderthalbdecker wies zwei offene Cockpits auf, wobei auch das hintere für den Beobachter mit einer großen Windschutzscheibe versehen war. Im Anschluß an die erfolgreichen Flugversuche begann 1935 die Fertigung von
Serienflugzeugen, die bei den kaiserlich-japanischen Streitkräften unter der Bezeichnung Typ 94 eingeführt wurden. Gegenüber der Versuchsausführung verzichtete man bei der Serie auf die stromlinienförmige
Verkleidung der Räder, und auch das Leitwerk hatte eine leicht veränderte Form. Das Heer war mit dem Ergebnis vollauf zufrieden und bestellte insgesamt 516 Exemplare des Typs 94.
Zahlreiche Einsatzaufgaben
Im Krieg gegen China kam der Typ 94 im großen Umfang zunächst als Aufklärer zum Einsatz, dann aber auch für Kampfaufgaben, da kaum noch eine gegnerische Luftabwehr existierte. Ausgerüstet mit bis zu vier
Maschinengewehren flog das Muster Unterstützungseinsätze mit einer Kampfmittelzuladung von 50 kg, wurde aber auch für Verbindungs- und Transportaufgaben benutzt. Darüber hinaus führte das japanische Heer mit
zwei Flugzeugen eine Versuchsreihe zur Eignungsprüfung als Wasserflugzeug durch.
Die wichtigsten Versionen: Ki-4 (Heeresbezeichnung Typ 94).
Die wichtigsten Abnehmerländer: Japan.
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