Jagdbomben- und Erdkampfflugzeug Mitsubishi F-1

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Die Mitsubishi F-1 ist vorrangig für Abfangaufgaben, Luftnahunterstützung und Seezielbekämpfung bestimmt.


Vom Schulflugzeug zum Luftnahunterstützungsjäger

1972 entschieden sich die japanischen Streitkräfte, das erste in Japan entwickelte Überschallflugzeug - den überschallschnellen Fortgeschritte-
nentrainer Mitsubishi T-2 - zu einem Kampfflugzeug für Luftnahunterstützungszwecke weiter zu entwickeln. Zwei serienmäßige T-2 wurden umgerüstet und gingen am 3. Juni 1975 in die Flugerprobung.

Eine heimliche Aufrüstung

Nach einer erfolgreichen Flugerprobung wurde 1976 das Serienmuster F- 1 bestellt und löste nach und nach die veraltete North American F-86A ab.
Aus Kostengründen mußte der ursprüngliche Auftrag über 160 Flugzeuge jedoch auf 77 Exemplare reduziert werden.

Leistungsfähige Bordsysteme

Die Zelle derT-2 wurde nur unwesentlich geändert, dafür aber mit modernsten Bordsystemen ausgestattet wie einem Navigations- und Waffeneinsatzsystem von Ferranti und einem Waffenzielrechner von Mitsubishi Electric.

Die wichtigsten Versionen: F- 1 (Serienversion).

Die wichtigsten Abnehmerländer: Japan.
 


TECHNISCHE DATEN:

Typ:F-1
Art:Luftnahunterstützungsflugzeug
Triebwerk: zwei ZTL-Strahltriebwerke Ishikawajima-HarimaTF40-IHI-801 A (Lizenzbau des Rolls-Royce/Turbomeca Adour 801A) mit je 22,75 kN
(32,5 kN mit Nachbrenner)
Leistungen:Höchstgeschwindigkeit 1 708 km/h;
Dienstgipfelhöhe 15 240 m;
Reichweite 2 595 km
Masse:höchstzulässige Abflugmasse 13 700 kg
Abmessungen:Flügelspannweite 7,88 m;
Länge 17,86 m;
Höhe 4,39 m;
Flügelfläche 21,17 m2
Bewaffnung: eine sechsrohrige 20-mm-Maschinenkanone JM61 Vulcan; Kampfmittelzuladung: 2 721 kg (Lenk- und Freifallbomben, Raketen, vier
Luft-Luft-Fk AIM-9 Sidewinder, zwei Luft-Boden-Fk Mitsubishi ASM-1)
 

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