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Jagdbomben- und Erdkampfflugzeug Dassault-Breguet Mirage G8
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Die Abbildung zeigt die zweisitzige Mirage G8-01 nach dem Start von der Erprobungsstelle Istres in Südfrankreich. Heute steht dieses Exemplar im Luftfahrtmuseum auf dem
Pariser Flughafen le Bourget.
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Variable Tragflügelgeometrie
1964 nahm Dassault im Werk Saint-Cloud die Arbeiten an einem Tragflügel mit veränderlicher Geometrie auf. Ein Jahr später fiel die
Entscheidung zur Entwicklung eines Mehrzweckkampfflugzeugs, um dieses Konzept in die Praxis umzusetzen. Am 18. November 1967, nur wenige Monate nach dem sowjetischen Schwenkflügelprototyp Ye-23IG, flog der erste
französische Erprobungsträger: die einstrahlige Mirage G.
Eine evolutionäre Weiterentwicklung
Wie schon bei seinen bisherigen Neuentwicklungen hatte Dassault auch in diesem Fall bewährte
Hauptbaugruppen aus früheren Mustern übernommen. So glich die Zelle weitgehend der Mirage Fl-B. Die Tragflügel waren relativ klein, besaßen aber hochwirksame Auftriebshilfen in Form von Vorflügeln und Flügelklappen.
Das Ende eines Konzepts
Am 13. Januar 1971 stürzte die Mirage G bei ihrem 316. Testflug ab. Dennoch reichten die gewonnenen Erfahrungen aus, um den Prototyp eines echten Kampfflugzeugs für die
französische Luftwaffe zu entwickeln. Die resultierende Mirage G8 startete am 8. Mai 1971 mit Jean Coureau am Steuer zu ihrem Erstflug und erreichte am 13. Mai eine Geschwindigkeit von Mach 2,03. Ausgelegt war die
zweistrahlige und zweisitzige G8-01 als taktischer Jagdbomber, der im Tiefflug die feindliche Luftabwehr durchstoßen sollte. Am 13. Juli 1972 hob ein weiterer einsitziger Prototyp G8-02 zu seinem Erstflug ab.
Aber das Schicksal dieses Flugzeugs war bereits besiegelt. Es wurde vom Führungsstab der französischen Luftwaffe als zu schwer und zu teuer abgelehnt. 1973 wurde die Flugerprobung eingestellt.
Die wichtigsten Versionen: Mirage G (Erprobungsträger); Mirage G8-01 und G8-02 (Prototypen).
Die wichtigsten Abnehmerländer: Frankreich.
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———— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: G8-02 Art: taktischer Jagdbomber (Prototyp) Triebwerk: zwei Strahltriebwerke SNECMA Atar 9K50 mitje 70,6kN
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit Mach 2,5; Dienstgipfelhöhe 20 000 m Masse: höchstzulässige Abflugmasse 23 800 kg Abmessungen: Flügelspannweite 8,92 bis 15,25 m; Länge 19,78 m; Höhe 5,80 m
Bewaffnung: keine
Besatzung: l
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