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Milan für die Schweiz?
Die Mirage Milan entstand im Rahmen einer 1967 veröffentlichten schweizerischen Ausschreibung für ein überaus wendiges Kampf- und Ab-
fangjagdfugzeug, das zudem mit extrem kurzen Pisten auskommen mußte. Nachdem Dassault-Breguet mit einer modifizierten Mirage IIl-A.09 und einer Mirage 5 erste Erfahrungen gesammelt hatte, wurde als Grundlage eine
Mirage IlI-E benutzt, die ein zusätzliches Entenleitwerk und als Antrieb einen SNECMA Atar 9K50 mit 70,46 kN Schub erhielt. Daraus entstand der endgültige Prototyp der Mirage Milan 5.01, der am 29. Mai 1970 erstmals
flog.
Ein französisches Bärtchen.
Gegenüber den Konkurrenten wie die amerikanische Corsair bestand die Originalität und Wettbewerbsfähigkeit der Milan darin, daß zur Stei- gerung der Wendigkeit im
unteren Geschwindigkeits- und Höhenbereich verstellbare Entenfläehen eingeführt wurden, die den Spitznamen "moustaches" oder Schnurrbart erhielten. Mit diesen im Rumpf verstauten. ausfahrbaren Flächen
erzielte die Milan einen erstaunlich geringen Kurvenradius sowie sehr kurze Start- und Landestrecken, wobei keine Nutzlastbeschränkung in Kauf genommen werden mußte, weil kaum Änderungen an der Zelle anfielen.
Jäger schießt Milan.
Ungeachtet der technischen Fortschritte und des von Dassault-Breguet kalkulierten, günstigen Preises verlor die Milan gegen einen alten Jäger, da die Schweizer beschlossen, ihre
Hunter weiterhin im Einsatz zu behalten.
Die wichtigsten Versionen: Mirage Milan.
Die wichtigsten Abnehmerländer: Keines.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ:Mirage Milan Art:Abfangjagdflugzeug Triebwerk: ein Strahltriebwerk SNECMA Atar 9K50 mit 70,46 kN Leistungen:
Höchstgeschwindigkeit 1 400 km/h in Meereshöhe (Mach 2,02 in größeren Höhen);
Gipfelhöhe 18 000 m; Flugdauer 1 h 50 min Masse: Leermasse 6 750 kg; höchstzulässige Abflugmasse 14 000kg Abmessungen: Flügelspannweite 8,22 m; Länge: 15,90 m; Höhe 4,25 m;
Flügelfläche 34,85 m2 Entenleitwerksfläche 0,59 m2 Bewaffnung:nur geplant Besatzung:1
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