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Schulflugzeug Dassault-Breguet Mirage 2000B
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Eine Mirage 2000B mit der Möwe der taktischen Jagdstaffel ECT 212 "Cöted'Or" in Dijon-Longvic auf dem Seitenleitwerk.
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Eine frühzeitige Entscheidung -
Die französische Luftwaffe entschloß sich sehr bald, neben der einsitzigen Jagdversion Mirage 2000C die zweisitzige Mirage 2000B
einzuführen, um die Umschulung der Piloten von der Mirage F1 zu erleichtern. Der fünfte Mirage-2000-Prototyp flog am 11. Oktober 1980 in der zweisitzigen Ausführung. Knapp ein Jahr nach dem Erstflug der ersten
serienmäßigen Mirage 2000C am 20. November 1982 flog am 7. Oktober 1983 die erste serienmäßige Mirage 2000B. Beide zusammen werden als Mirage 2000DA (Defense Aerienne) bezeichnet.
Ein hohes Kampfpotential -
Bis auf den verlängerten Rumpf, die fehlenden Bordkanonen und die geringere Kraftstoffkapazität ist die zweisitzige Schulversion mit der Mirage 2000C identisch. Sie besitzt die gleiche Ausrüstung und kann
die gleichen Kampfmittel mitführen. Die französische Luftwaffe hat 21 Mirage 2000B erhalten und beim Jagdgeschwader 2 in Dijon-Longvic in Dienst gestellt.
Zweisitzige Exportversionen -
Nicht alle
Exportversionen tragen den Zusatzbuchstaben B. Manche Länder haben die zweisitzige Schulversion Mirage 2000D des einsitzigen Mehrzweckkampflugzeugs Mirage 2000E bestellt. Ägypten hat vier zweisitzige Mirage 2000BM
erhalten, Indien sieben Mirage 2000TH Vajra (göttlicher Donner) und Peru zwei Mirage 2000DP. Abu Dhabi hat sechs Mirage 2000DAD bestellt, aber noch nicht erhalten. Griechenland hat vier Mirage 2000BGM in Auftrag
gegeben und Jordanien einige Mirage 2000DJ. Einige dieser Exportmodelle sind noch mit dem leistungsschwächeren Triebwerk M53-5 der frühen Mirage 2000 ausgestattet.
Die wichtigsten Versionen Mirage 2000B, BGM, BM, D, DAD, DJ, DP, TH.
Die wichtigsten Abnehmerländer Frankreich, Abu Dhabi, Ägypten, Griechenland, Indien, Jordanien, Peru.
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———— TECHNISCHE DATEN ———— Typ: Mirage 2000B Art: zweisitziger Kampftrainer Triebwerk: ein ZTL-Strahltriebwerk SNECMA M53-P2 mit 64,3 kN (Nachbrennerschub 95,1 kN)
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit über Mach 2,2; Dienstgipfelhöhe 18 000 m; Reichweite l 850 km mit zwei Zusatztanks Masse: Leermasse 7 600 kg; höchstzulässige Abflugmasse 17000kg
Abmessungen: Flügelspannweite 9,13 m; Länge 14,55 m; Höhe 5,15 m; Flügelfläche 41,0 m2 Bewaffnung: Kampfmittelzuladung 6 300 kg (Luft-Luft-Fk Matra Super 530D/530F, 550 Magie oder Magie 2,
Bomben, Laserlenkbomben, Streubomben, Antiradar-Fk ARMAT, Seeziel-Fk AM39 Exocet, Luft-Boden-Fk, Luft-Boden-Raketen) an neun Außenlaststationen Besatzung: 2
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