Jagdbomben- und Erdkampfflugzeug Dassault-Breguet Mirage III-E

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Rund 30 der noch vorhandenen Mirage III-E sind für den Einsatz des nuklearen Luft-Boden-Flugkörpers AN 52 mit einem Detonationswert von 15 kt ausgerüstet.


Mirage und kein Ende

Ende der 50er Jahre beschloß die französische Luftwaffe, ein allwetterfähiges Mehrzweckflugzeug einzuführen, das als Erdkampf- und Luftnahunterstützungsflugzeug eingesetzt werden sollte, aber auch konventionelle und atomare Kampfmittel als Attack- und Strike-Flugzeug über große Entfernungen ins Ziel bringen konnte. Aufgrund einer entsprechenden Forderung entwickelte Dassault die Mirage III-C zur Mirage III-E weiter.

Neue Avionik

Die neue Mirage III-E erhielt ein leistungsstärkeres Triebwerk und eine modernere Avionik. Die Bugnase wurde um 30 cm verlängert, um das neue Radar Cyrano II bis von Thomson-CSF aufzunehmen. Hinter dem Cockpit wurden eine Trägheitsplattform von Marconi und ein TACAN-System installiert. Ein Radom unter dem Bug enthält eine Dopplernavigationsanlage von Marconi. Außerdem erhielt die Mirage III-E ein neues Seitenleitwerk und eine modifizierte Schubdüse für das Nachbrennertriebwerk.

Bei den taktischen Luftstreitkräften

Der erste der drei Prototypen flog am 5. April 1961. Im Januar 1964 erhielt das taktische Jagd-bomben-geschwader 13 der FATAC (Force Aerienne Tactique) in Luxeuil die ersten serienmäßigen Mirage III-E, die bis 1968 auch den Geschwadern 3, 4 und 2 zuliefen. Insgesamt haben 13 verschiedene Luftstreitkräfte 532 Mirage III-E erhalten.

Die wichtigsten Versionen:
Mirage III-E (Frankreich);
       III-EP (Pakistan);
       III-EE (Spanien);
       III-EZ (Südafrika);
       III-O (australische Lizenzversion).

Die wichtigsten Abnehmerländer:
Frankreich, Ägypten, Argentinien, Australien,
Pakistan, Spanien, Südafrika u.a.
 


——— TECHNISCHE DATEN ———
Typ: Mirage III-E
Art: Jagdbomber und Strike-Flugzeug
Triebwerk: ein Strahltriebwerk SNECMA Atar 9C mit 60,8 kN Nachbrennerschub
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 2 350 km/h in 12 000 m Höhe; Dienstgipfelhöhe 17 000 m (23 000 m mit Zusatzraketentriebwerk); Einsatzradius l 200 km
Masse: Leermasse 7 050 kg;
höchstzulässige Abflugmasse 13 700 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 8,22 m;
Länge 15,03 m;
Höhe 4,50 m;
Flügelfläche 35,00 m2
Bewaffnung: zwei 30-mm-Maschinenkanonen DEFA 552A; Kampfmittelzuladung 4 000 kg (Bomben, nuklearer Luft-Boden-Fk AN 52, Luft-Boden-Fk AS 30, Luft-Boden-Raketen, Luft-Luft-Fk Matra R.530 und Magie) an fünf Außenlaststationen
 
Besatzung: l
 

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