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Zweisitzer für die Einsatzschulung -
Die Ausbildung von Jagdflugzeugpiloten umfaßt in der Sowjetunion eine ziemlich ausgedehnte Periode auf einer zweisitzigen
Variante des Kampfeinsitzers, den der Schüler später fliegen soll. Bei dem nicht einfach zu fliegenden Schwenkflügler MiG-23 ist dieses System sicher von Vorteil. Der MIG-23U bezeichnete Zweisitzer weist die
gleichen Abmessungen auf wie die Ausgangsversion MJG-23MF, hat aber einen spitzeren Rumpfbug. Für den Lehrer wurde hinter dem Pilotensitz ein zweites Cockpit geschaffen. Dieser sitzt zwar etwas erhöht gegenüber dem
Schüler, doch braucht er trotzdem ein Periskop, um die Sicht nach vorn zu verbessern.
Auch für den Kampf geeignet -
Die ersten M1G-23U waren noch mit dem Tumanski R27-300 ausgerüstet, während die
späteren Einheiten den R29-B erhielten. Da auch die Schießausbildung mit diesem Muster erfolgt, hat die MiG-23U das gleiche Waffensystem wie das Grundmuster, das heißt radargelenkte Luft-Luft-Flugkörper und eine
Bordkanone. Auf einen Infrarotsucher wurde verzichtet. Das Radargerät erhielt von der Nato die Kodebezeichnung High Lark.
Die wichtigsten Versionen M1G-23U.
Die wichtigsten Abnehmerländer
Sowjetunion, Afghanistan,' Ägypten, Algerien, Angola, Äthiopien, Bulgarien, DDR, Indien, Irak, Kuba, Libyen, Nordkorea, Polen, Rumänien, Syrien, Tschechoslowakei, Ungarn.
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———— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: MIG-23U Art: Einsatzschulflugzeug Triebwerk: ein Strahltriebwerk Tumanski R29-B mit 122,62 kN Nachbrennerschub
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 2 500 km/h; Dienstgipfelhöhe 18600 m; Einsatzradius 1 300 km Masse: hochstzulässige Abflugmasse 20 100 kg Abmessungen: Flügelspannweite 8,17 bis 14,25 m;
Länge 16,80 m; Höhe 4,35 m; Flügelfläche 28 m2 Bewaffnung: eine 23-mm-Maschinenkanone GSh 23 und vier Flugkörper unterschiedlicher Typen Besatzung: 2
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