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Die technologische Lücke schließt sich -
Seit den ersten westlichen Informationen über ein neues sowjetisches Jagdflugzeug verdichteten sich die Hinweise, daß
die Sowjetunion ihren technologischen Rückstand aufholte. Die MiG-29 besitzt eine überlegene Kurvengeschwindigkeit, einen spezifischen Schub von mehr als 1:1 und ein leistungsfähiges Lookdown-Radar zur Erfassung und
Bekämpfung tiefer fliegender Ziele. Bei Start und Landung werden die Lufteinläufe zum Schutz vor Fremdkörpern geschlossen; die Luft wird über Einlaufschlitze auf der Oberseite der Rumpfflossen angesaugt.
Ein Geheimnis lüftet sich -
1979 wurde das erste Flugzeug von US-Aufklärungssatelliten im Flugerprobungszentrum Ramenskoje fotografiert und erhielt die NATO-Bezeichnung Fulcrum, als sich herausstellte, daß es
sich um den Prototyp einer neuen Serie handelte. Im Juli 1986 landete eine Staffel MiG-29 zu einem Freundschaftsbesuch in Finnland, von wo aus erstmals detaillierte Informationen und Aufnahmen in den Westen
gelangten. Offiziell vorgestellt wurde die MiG-29 am 3. September 1988 bei der Luftfahrtschau in Farnborough.
Ein Gegenstück zur F/A-18 -
Die Fulcrum erinnert in ihrer Konfiguration an die Mc Donnell
Douglas F/A-18 Hornet. Dem Vernehmen nach ist das Impulsdopplerradar sogar ein Nachbau seines westlichen Gegenstücks. Wie andere moderne sowjetische Jagdflugzeuge besitzt auch die MiG-29 Infrarotsensoren zur
passiven Zielortung und Zielverfolgung. Von den rund 500 gebauten Exemplaren waren etwa 450 bei den sowjetischen Truppen in der ehemaligen DDR, Ungarn und dem europäischen Teil der Sowjetunion im Einsatz. Die MiG-29
ist an mehrere Ostblockländer geliefert worden und wird in Indien durch Hindustan Aircraft Industries (HAL) in Lizenz gebaut.
Die wichtigsten Versionen MiG-29 Fulcrum-A (einsitzig) und
Fulcrum-B (zweisitzig).
Die wichtigsten Abnehmerländer Sowjetunion, DDR, Indien, Jordanien, Jugoslawien, Simbabwe (?), Syrien.
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——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: MiG-29 Fulcrum-A Art: Luftüberlegenheitsjäger und Jagdbomber Triebwerk: zwei ZTL-Strahltriebwerke Tumansky R-33D mit je 50 kN
(Nachbrennerschub 81,4 kN) Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 2 440 km/h (1 300 km/h in Meereshöhe); Dienstgipfelhöhe 17 000 m; Reichweite rund 2 100 km Masse: Leermasse 8 175 kg;
Abflugmasse 18 000 kg (geschätzt) Abmessungen: Flügelspannweite 11,36 m; Länge 17,32 m; Höhe 4,73 m; Flügelfläche 35,20 m2 Bewaffnung: eine30-mm-Maschinenkanone; sechs radargelenkte
Luft-Luft-Flugkörper AA-10 (Alamo-A) oder AA-11 (Archer); auch AA-9 (Amos) und AA-8 (Aphid) möglich; Bomben und Luft-Boden-Raketen bis Kaliber 240 mm Besatzung: 1
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