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Ein berühmter Name
Angesichts der mageren Verkaufserfolge mit ihrem Schulzweisitzer MB-339A beschloß die italienische Firma Aermacchi, daraus einen
Kampfeinsitzer abzuleiten, der zunächst die Bezeichnung MB-339K erhielt und später in Anlehnung an das beste italienische Jagdflug- zeug des zweiten Weltkriegs, die Macchi MC.205V Veltro, mit dem Zusatz ,,Veltro
II“ angeboten wurde. Diese Entscheidung bedeutete für das Unternehmen insofern ein großes Risiko, als es die Entwicklung des Prototyps selbst finanzieren mußte.
Zu wenig Triebwerkschub
Das in seiner
Auslegung nicht weit von der MB-339A entfernte Kampfflugzeug wurde mit dem in Lizenz gefertigten Rolls-Royce Viper Mk 632-43 ausgerüstet und absolvierte am 30. Mai 1980 seinen ersten Flug. Ein Jahr später nahm
Aermacchi den Bau von zehn Exemplaren in Angriff, doch wurden die Flugleistungen der Veltro II von den potentiellen Kunden als unzureichend beurteilt. Dem Unternehmen blieb schließlich nur die Wahl, ein stärkeres
Triebwerk einzubauen, das in Form des Rolls-Royce Viper Mk 680 zur Verfügung stand.
Ein zweiter Anlauf
Die nach wie vor zu einem günstigen Preis angebotene Avionik der MB-339K wurde durch einen
Rechner und ein Blickfeldsichtgerät ergänzt und erheblich verbessert. An den sechs Außenstationen läßt sich eine vielfältige Kampfmittelzuladung einschließlich Luft-Luft-Flugkörper mitführen. Damit spricht
dieses für die Einsatzschulung und leichte Kampfaufgaben bestimmte Muster nunmehr einen größeren Kreis von Bedarfsträgern an.
Die wichtigsten Versionen: MB-339K Veltro II.
Die wichtigsten Abnehmerländer: Keines.
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TECHNISCHE DATEN: Typ: MB-339K Art: Schul- und Kampfflugzeug Triebwerk: ein Strahltriebwerk Rolls-Royce Viper Mk 680 mit 19,81 kN
Leistungen:Höchstgeschwindigkeit Mach 0,85; Dienstgipfelhöhe 14 000 m; Einsatzradius 630 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 6 350 kg Abmessungen:Flügelspannweite 11,22 m; Länge 10,85 m;
Flügelfläche 19,30 m2 Bewaffnung: zwei 30-mm-Maschinenkanonen DEFA und 1 935 kg Kampfmittelzuladung
Besatzung: 1
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