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Mittlere Bombenflugzeuge Martin P4M "Mercator"
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Auf diesem Bild ist nur schwer zu erkennen, daß die Mercator neben den Kolbenmotoren noch zwei Strahltriebwerke zur Leistungssteigerung aufwies.
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Auf der Suche nach der idealen Kombination -
Das von Martin im Jahr 1944 unter der Bezeichnung Modell 219 begonnene Projekt fällt in den Rahmen zahlreicher Versuche, die von der amerikanischen
Luftfahrtindustrie auf Betreiben der US Navy durchgeführt wurden. Es ging im wesentlichen darum, ein Flugzeug mit der Flugdauer eines Kolbenmotormusters zu schaffen, das gleichzeitig die Leistungen - insbesondere
die Geschwindigkeit - eines strahlgetriebenen Geräts zu bieten hatte.
Ein origineller Antrieb -
Am 6. Juli 1944 wurden zwei Prototypen des Martin-Modells mit der offiziellen Bezeichnung XP4M-1 in
Auftrag gegeben, die als Antrieb zwei Pratt & Whitney-Sternmotoren mit je 2 205 kW plus zwei Allison-Strahltriebwerke mit je 20,47 kN aufwiesen. Der erste dieser beiden Hochdecker startete am 20. September 1946
zu seinem Erstflug.
Änderung der Aufgabenstellung -
Im Anschluß an eine lange und aufgrund des komplizierten Antriebs recht schwierige Entwicklung wurden schließlich 19 P4M-1 Mercator gebaut und ab 28.
Juni 1950 der US-Marine-Staffel VP-21 geliefert. Sie dienten allerdings nicht sehr lange als Bomben- und Seeaufklärungsflugzeuge, denn die meisten wurden schon bald für die elektronische Aufklärung umgerüstet und
als P4M-1Q bezeichnet.
Die wichtigsten Versionen: P4M-1 bzw. P4M-1Q.
Die wichtigsten Abnehmerländer: USA.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: P4M-1 Art: Bomben und Seeaufklärungsflugzeug Triebwerk: zwei luftgekühlte 28-Zylinder-Vierfachsterntriebwerke Pratt & Whitney R-4360-20A mit je 2 424 kW und zwei
Strahltriebwerke Allison J33-A-10A oder -23 mit je 20,47 kN Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 660 km/h; Dienstgipfelhöhe 10 545 m; Reichweite 4 570 km
Masse: höchstzulässige Abflugmasse 40 088 kg Abmessungen: Flügelspannweite 34,75 m; Länge 25,60 m; Flügelfläche 121,79 m2 Bewaffnung: vier 20-mm-Maschinenkanonen, vier 12,7-mm-Maschinengewehre plus 2
722 kg Bomben.
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