Jagdbomben- und Erdkampfflugzeug Martin AM-1 "Mauler"

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Das robuste Fahrwerk und der Fanghaken am Heck lassen erkennen, daß die Mauler für den Einsatz an Bord von Flugzeugträgern bestimmt war.


Die Lehren im Pazifik
Nach den ersten Erfahrungen im Luftkampf mit den japanischen Jägern erarbeitete die US-Marine die Spezifikationen für ein neues träger-
gestütztes Kampfflugzeug. Martin bot sein Model 210 an und erhielt den Auftrag zum Bau zweier Prototypen mit der Bezeichnung XBTM-1. Der massive Tiefdecker startete am 29. August 1944 zu seinem Erstflug. Die US-Marine zeigte sich mit den Ergebnissen der Flugerprobung zufrieden und bestellte 750 Exemplare mit der Be-
zeichnung BTM-1 ,die später in AM-1 abgeändert wurde.

Von der Skyraider deklassiert
Das erste Serienflugzeug hob am 16. Dezember 1946 zu seinem Erstflug ab. Inzwischen war der Auftrag nach dem Ende der Feindseligkeiten jedoch schon auf 149 AM-l reduziert worden;
das letzte Exemplar verließ im Oktober 1949 die Montagehalle. Die Mauler wurde am 1. März 1948 bei der Marinefliegerstaffel VA-17 in Dienst gestellt, blieb aber nur kurze Zeit im Einsatz. Die neue Douglas A-1 Skyraider erwies sich als so überlegen, daß die AM-1 der Reserve zugeteilt wurde und nur noch für Schulungszwecke Verwendung fand. 17 Exemplare wurden in die Elo-Ka-Version AM-1Q umgerüstet.

Die wichtigsten Versionen:
XBTM-1 (Prototyp);
BTM-1 (AM-1);
AM-IQ (EloKa-Version).

Die wichtigsten Abnehmerländer: USA.
 


TECHNISCHE DATEN:

Typ: AM-1
Art: trägergestützter Jagdbomber
Triebwerk: ein luftgekühltes 18-Zylinder-Doppelsterntriebwerk Wright R-3350-4 Cyclone mit 2188kW
Leistungen:Höchstgeschwindigkeit 590 km/h;
Dienstgipfelhöhe 9 300 m;
Reichweite 2 895 km
Masse:Leermasse 6 575 kg;
höchstzulässige Abflugmasse 10 610 kg
Abmessungen:Flügelspannweite 15,24 m;
Länge 12,55 m;
Höhe 5,13 m;
Flügelfläche 46,08 m2
Bewaffnung: vier 20-mm-Maschinenkanonen;
Kampfmittelzuladung 2 040 kg
Besatzung: 1
 

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