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Beitrag zur Wiederaufrüstung Frankreichs -
Der ursprünglich nach einem Pflichtenheft des US Army Air Corps entworfene zweimotorige Tiefdecker Martin 167 Maryland flog am 14. März 1939 zum
erstenmal, gelangte jedoch trotz seiner guten Flugeigenschaften nicht in die engere Auswahl. Eine französische Beschaffungskommission interessierte sich indessen für das Flugzeug und gab schließlich 115 Einheiten in
Auftrag. Eine weitere Bestellung über 100 Stück folgte im Oktober 1939.
Auf dem europäischen Kriegsschauplatz -
Durch eine Ausfuhrsperre der Amerikaner zurückgehalten, trafen die ersten Flugzeuge erst
im Oktober 1939 in Frankreich ein. Bis zum Waffenstillstand im Juni 1940 wurden 140 Einheiten geliefert, wovon einige noch danach für die Vichy-Regierung in den Kolonien flogen. Die zu diesem Zeitpunkt noch zu
liefernden 75 Maryland wurden an England abgetreten, das ebenfalls 75 Stück bestellt hatte und sie ab September 1940 unter der Bezeichnung Maryland Mk I vor allem in Nordafrika einsetzte. Das Flugzeug wurde auch von
den britischen Marinefliegern benutzt, wie zum Beispiel beim Angriff auf die italienische Flotte in Tarent im November 1940 oder im Kampf gegen die Bismark im Mai 1941.
Die wichtigsten Versionen:
Maryland Mk I (erste Serienausführung); Mk II (150 Exemplare mit leistungsstärkeren Triebwerken).
Die wichtigsten Abnehmerländer: Frankreich, Großbritannien.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: Maryland Mk II Art: Aufklärungs- und Bombenflugzeug Triebwerk: zwei Pratt & Whitney R-1800-S3C4G Twin Wasp mit je 895 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 450 km/h in 3 595 m; Dienstgipfelhöhe 7 925 m; Reichweite 1 740 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 7 625 kg Abmessungen: Flügelspannweite 18,69 m;
Länge 14,22 m; Flügelfläche 50,53 m2 Bewaffnung: vier 7,7-mm-Maschinengewehre Browning im Flügel und zwei Vickers-MG in Ständen auf und unter dem Rumpf; Kampfmittelzuladung 907 kg Besatzung: 2-3
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