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Ein fliegendes Laboratorium -
Eine eigenwillige Figur der italienischen Luftfahrt war Ingenieur Piero Magni, der sich ab 1919 für technisch neuartige Lösungen
interessierte und Mitte der 30er Jahre mit eigenen Mitteln seine Erfindungen in der Vale vereinte. Der aerodynamisch sauber ausgeführte, abgestrebte Hochdecker fiel durch seinen vorn elliptisch geformten und hinten
gerade abgeschnittenen Flügel auf, der mit seinen Querrudern und Wölbungsklappen eine äußerst niedrige Mindestgeschwindigkeit von 90 km/h erlaubte. Zur Senkung des Widerstands der Sternmotoren verwendete Magni eine
ringförmige Verkleidung, die später in ähnlicher Form von der NACA erfunden wurde und weltweite Verbreitung fand. Hinzu kam, daß die mächtigen Flügelstreben zum Teil verstellbar waren und als Luftbremsen dienen
konnten. Hinsichtlich ihrer Struktur war die Vale indessen recht klassisch in Holz ausgeführt und mit Sperrholz beplankt.
Als Trainer vorgeschlagen -
Das auf dem Pariser Salon vorgestellte Flugzeug
konnte zwar einen erstaunlichen Achtungserfolg erzielen, erweckte aber aufgrund seiner handwerklichen Ausführung kein Vertrauen. Piero Magni, der seine Vale insbesondere für die Schulung von Militärpiloten und den
Kunstflug vorschlug, entwickelte dann die Supervale mit einem stärkeren Triebwerk, mußte aber bei Ausbruch des zweiten Weltkriegs die Arbeiten einstellen.
Die wichtigsten Versionen Vale (PM-3-4), Supervale (PM-4-1).
Die wichtigsten Abnehmerländer Keines.
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———— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: Vale Art: Schul- und Kunstflugzeug Triebwerk: ein Sterntriebwerk Farina T.58 mit 97 kW Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 260 km/h;
Dienstgipfelhöhe 7 000 m; Reichweite 1 000 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 765 kg Abmessungen: Flügelspannweite 8,90 m; Länge 5,5 m; Flügelfläche 10,69 m2 Bewaffnung: keine
Besatzung: 1
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