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Der Fehlstart der Kestrel -
Das berühmte britische Schulflugzeug Miles Master entstand aus der Miles Kestrel. Dieses Versuchsmuster wurde von dem gleichen
Triebwerk Rolls-Royce Kestrel XVI angetrieben wie die Doppeldecker Hawker Fury und Hart. Miles Aircraft hatte die Entwicklung aufgenommen, um der britischen Luftwaffe RAF einen geeigneten Fortgeschrittenentrainer
für ihre neuen Jagdeindecker anbieten zu können. Die Kestrel flog erstmals im Juni 1937 im Rahmen einer Flugvorführung vor der RAF und erwies sich als ebenso wendig und nur 25 km/h langsamer als die neue Hurricane.
Der größte Auftrag -
Aber erst nach dem Umbau auf ein gedrosseltes Kestrel-XXX-Triebwerk fand das nun rund 100 km/h langsamere Flugzeug unter der neuen Bezeichnung Miles M.9 Master das Interesse der
RAF. Der neue Prototyp flog im Jahr 1938. Der Erstauftrag der RAF belief sich auf 900 Exemplare; das war der größte Auftrag, der jemals für ein derartiges Schulflugzeug vergeben worden war.
Der leistungsfähigste Trainer -
Die Produktion der Master, die zum besten Fortgeschrittenentrainer der RAF während des zweiten Weltkriegs werden sollte, lief im Jahr 1939 an. 1941 wurde die Produktion mit der
Baunummer 3 301 eingestellt.
Die wichtigsten Versionen 900 Mk l (mit Kestrel XXX von 526 kW, Erstflug 31. März 1939); l 799 Mk II (mit Bristol Mercury XX, Erstflug November 1939);
602 Mk III (mit Pratt & Whitney Twin Wasp Junior von 607 kW).
Die wichtigsten Abnehmerländer Großbritannien, Ägypten, Portugal, Südafrika, Türkei. Ein Exemplar ging an das Irish Air Corps.
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TECHNISCHE DATEN —— Typ: Master Mk II Art: Fortgeschrittenentrainer Triebwerk: ein luftgekühltes Neunzylinder-Sterntriebwerk Bristol Mercury XX mit 640 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 390 km/h in 1 830 m Höhe; Dienstgipfelhöhe 7 650 m; Reichweite 630 km Masse: Leermasse 1 947 kg; höchstzulässige Abflugmasse 2 528 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 11,81 m (ab 1941: 10,85); Länge 8,99 m; Höhe 2,82 m; Flügelfläche 21,83m2 Bewaffnung: ein Maschinengewehr Besatzung: 2
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