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Ein spezialisierter Scheibenschlepper...
In der britischen Luftwaffe wie bei anderen Luftstreitkräften wurden zumeist veraltete Flugzeuge für das Schleppen von
Schleppzielen oder -Scheiben eingesetzt, die nicht mehr für den eigentlichen Kampfeinsatz taugten. Dieses Verfahren war zwar wirtschaftlich sinnvoll, doch besaßen solche Flugzeuge keine ausreichenden Flugleistungen,
um eine wirklichkeitsnahe Schießausbildung zu gewährleisten. Diese Erkenntnis bewog das britische Luftfahrtministerium, 1941 ein speziell als Scheibenschlepper konzipiertes Flugzeug in Auftrag zu geben.
... zur Verbesserung der Schießausbildung
Der Prototyp der Miles M.25 flog erstmals am 24. April 1942. Der gedrungene Eindecker besaß ein geräumiges Cockpit für den Piloten und den Schleppzielbediener. Die
Schleppziele und die Winde, die entweder durch einen Elektromotor oderdurch eine Stauluftturbine angetrieben wurde, waren ebenfalls innerhalb der Kabine untergebracht. Mit ihrem leistungsstarken Triebwerk und ihrem
einziehbaren Fahrwerk verfügte die M.25 über ausreichende Flugleistungen, um die Ausbildung von Jagdfliegern, Bordschützen und Flakbedienungen bedeutend zu verbessern.
Vom Flugzeug zur Drohne -
Insgesamt wurden 1 724 Miles M.25 Martinet gebaut. Kurz nach Kriegsende wurde eine ferngesteuerte Version mit der Bezeichnung M.50 entwickelt. Neben elf Neubauten wurden 54 vorhandene M.25-Zellen mit einer
Fernsteuerung ausgerüstet.
Die wichtigsten Versionen M.25 (bemannt), M.50 (unbemannt).
Die wichtigsten Abnehmerländer Großbritannien.
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——— TECHNISCHE DATEN —— Typ: M.25 Art: Zielschleppflugzeug Triebwerk: ein luftgekühltes Neunzylinder-Stemtriebwerk Bristol Mercury XX oder XXX mit 640 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 386 km/h in 1 770 m Höhe; Reichweite 1 120 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 3 060 kg Abmessungen: Flügelspannweite 11,89 m; Länge 9,42 m; Flügelfläche 22,48 m2
Bewaffnung: keine Besatzung: 2
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