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Fliegender Wachposten -
Der Prototyp des Frühwarn- und Führungsflugzeugs P-3 Sentinel ist aus einer P-3B Orion der australischen Luftwaffe entstanden und trägt
auf einem Gerüst über dem Rumpf eine Radarantennenverkleidung von 7,32 m Durchmesser. Er hat seinen Erstflug am 14. Juni 1984 absolviert und sollte in der Serienausführung mit dem General-Electric-Radar AN/APS-138
ausgerüstet werden, mit dem auch die Hawkeye der US-Marine ausgestattet ist. Ferner sind ein Satellitenfernmeldesystem AR-187 und ein elektronisches Fluginstrumentensystem EFIS-86B mit fünf Sichtschirmen vorgesehen.
Erstkunde: die US-Küstenwache -
Für die Sentinel interessieren sich mehrere Länder, da das Flugzeug weit weniger kostet als beispielsweise die E-3 Sentry. Zu erwähnen sind hier vor allem Kanada,
Japan, Australien und auch die USA. Bisher ist jedoch nur ein Auftrag für die P-3 AEW&C eingegangen, den im Mai 1987 die US-Küstenwache erteilt hat. Sie setzt diese Flugzeuge unter der Bezeichnung Blue Eagle im
Kampf gegen den Drogenschmuggel über dem Golf von Mexiko und in der Karibik ein. Als Radar ist anstelle des AN/APS-138 das modernere AN/ APS-125 installiert.
Die wichtigsten Abnehmerländer: USA.
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——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: P-3AEW&C Art: Frühwarn- und Führungsflugzeug Triebwerk: zwei Propellerturbinentriebwerke Allison T56-A-14 mit je 3 611 kW Wellenleistung
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 750 km/h; Dienstgipfelhöhe 8 625 m; Einsatzradius mit 3 h Verweildauer über einem Ziel 2 500 km Masse: Leermasse 27 890 kg; höchstzulässige Abflugmasse 64 400 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 30,37 m; Länge 35,61 m; Höhe 10,27 m; Flügelfläche 120,70 m2 Bewaffnung: keine
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