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Der Vorläufer des Hubschraubers -
1935 und 1936 erhielt die Firma Liore et Olivier mehrere Aufträge zum Lizenzbau des spanischen Tragschraubers Cierva C.30 für die
französische Luftwaffe und die französischen Marineflieger. Schon 1932 hatte Liore et Olivier die Cierva C.27 unter der Bezeichnung LeO CL. 10 in Lizenz gebaut, doch wurde dieses Projekt nach einem tödlichen Unfall
eingestellt.
Ein begrenzter Einsatzwert -
Insgesamt wurden 60 LeO C.30 gebaut. Die französischen Marineflieger erhielten acht Exemplare und setzten sie zunächst an Bord ihrer leichten Kreuzer und
später, zu Beginn des zweiten Weltkriegs, von Land aus für Patrouillenaufgaben und zur U-Bootbekämpfung im Mündungsbereich der Seine ein. Die französische Luftwaffe übernahm 52 LeO C.30 für Beobachtungs- und
Verbindungsaufgaben innerhalb ihrer Aufklärungsstaffeln.
Ein unrühmliches Ende -
Nach der Unterzeichnung des deutsch-französischen Waffenstillstandsvertrags im Juni 1940 wurden die verbliebenen C.30
eingemottet, um schließlich im November 1942, nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in das unbesetzte Frankreich, verschrottet zu werden. Im Rückblick ist festzustellen, daß die C.30 mehr oder weniger
Erprobungszwecken diente. Versuchsweise wurden vor dem Krieg noch einige andere Tragschrauberversionen entwickelt, unter anderem die zweisitzige Reiseversion C.304.
Die wichtigsten Versionen: C.30;
C.30S, C.302, C.304 (Experimentalversionen).
Die wichtigsten Abnehmerländer: Frankreich.
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TECHNISCHE DATEN: Typ: C.30 Art: Tragschrauber Triebwerk: ein luftgekühltes Neunzylinder-Sterntriebwerk Salmson 9Nc mit 99 kW Leistungen:
Höchstgeschwindigkeit 180 km/h; Reisegeschwindigkeit 155 km/h; Steiggeschwindigkeit 214 m/min; Reichweite 460 km Masse: Leermasse 554 kg; höchstzulässige Abflugmasse 816 kg
Abmessungen: Rotordurchmesser 11,28 m; Länge 5,79m Besatzung: 1
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