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Ableitung aus der LeO 206 -
Ausgehend von der viermotorigen LeO 206, von der im Auftrag der französischen Streitkräfte ab Dezember 1933 vierzig Exemplare gebaut wurden, machte sich Liore et
Olivier ab 1934 an die Entwicklung einer modernisierten Version mit der Bezeichnung LeO 208. Henri Olivier und sein Team benutzten den Rumpf der LeO 206, versahen ihn mit einem Aufbau und fügten ein Tragwerk
modernster Konstruktion hinzu.
Modernste Technik...
Der Doppeldecker war mit zwei Ladermotoren Gnome-Rhöne 14Kdrs ausgestattet, wies Flügelklappen auf und hatte ein für die damalige Zeit unerläßliches
Kennzeichen moderner Konstruktion: ein einziehbares Fahrwerk. Der Erstflug fand im Mai 1934 in Villacoublay statt, wobei der Chefpilot des Unternehmens am Steuer saß.
...und doch ein Mißerfolg
Die
Flugleistungen der LeO 208 waren nicht berühmt, insbesondere im Geschwindigkeitsbereich, denn um 1935 wurde selbst für Nachtbomber eine weit höhere Forderung gestellt. Als das Flugzeug im Mai 1935 bei einem
Rollunfall beschädigt wurde, nahmen seine Konstrukteure mehrere Änderungen vor, die jedoch leistungsmäßig nicht viel brachten. Das Programm wurde daher eingestellt.
Die wichtigsten Versionen: LeO 208.
Die wichtigsten Abnehmerländer: Frankreich.
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TECHNISCHE DATEN: Typ: LeO 208 Art: mittleres Bombenflugzeug Triebwerk: zwei luftgekühlte 14-Zylinder-Doppelsterntriebwerke Gnome-Rhöne 14 Kdrs mit je 544 kW Leistungen:
Höchstgeschwindigkeit 325 km/h; Dienstgipfelhöhe 8 200 m; Reichweite 2 000 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 7 560 kg Abmessungen: Flügelspannweite 24,87 m; Länge 14,95 m;
Flügelfläche 90 m2 Bewaffnung: zwei 7,5-mm-Maschinengewehre plus 1000 kg Bomben.
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