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Der erste britische Überschalljäger -
Die im Rahmen der Ausschreibung F.23/49 des britischen Luftfahrtministeriums entwickelte Lightning stammt von dem gleichen
Ingenieur Fetter, der schon die Canberra geschaffen hat. Der Prototyp P.1 des ersten Überschalljägers eines britischen Konstruktionsbüros hob im August 1954 zu seinem Jungfernflug ab. Nachdem das Flugzeug Mach 1
überschritten hatte, wurden drei weitere Prototypen bestellt und hergestellt, wovon einer für die statischen Festigkeitsversuche bestimmt war.
Großes Interesse der RAF -
Von den Leistungen des neuen
Flugzeugs stark beeindruckt, gab die britische Luftwaffe 1956 eine Vorserie von 20 Exemplaren in Auftrag, die 1959 als Lightning F.1 in Dienst gestellt wurden. Ihnen folgten 28 mit einer Flugbetankungsanlage
ausgerüstete Lightning F.1 A und ab 1961 insgesamt 44 Einheiten der mit einem regelbaren Nachbrenner ausgestatteten F.2 sowie die F.3 und schließlich die am höchsten entwickelte Version der ganzen Baureihe F.6.
Die erste zweisitzige Schulausführung -
Gleichzeitig mit der F.1 A entwarfen die BAC-Ingenieure (seinerzeit noch English Electric Aviation) unter der Bezeichnung Lightning T.4 eine zweisitzige Version für
die Pilotenschulung. Von dieser mit nebeneinanderliegenden Sitzen ausgerüsteten Variante wurden 21 Exemplare gefertigt. Daraus entstand später die von Saudi-Arabien beschaffte Lightning T.54 zur Ausbildung der F.52-
und F.53-Piloten.
Die wichtigsten Versionen T.4; T.54 (Saudi-Arabien).
Die wichtigsten Abnehmerländer Großbritannien, Saudi-Arabien.
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——— TECHNISCHE DATEN —— Typ: Lightning T.4 Art: Schulflugzeug Triebwerk: zwei Strahltriebwerke Rolls-Royce Avon 210 mit 64,18 kN
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit entsprechend Mach 2; Dienstgipfelhöhe 18 000 m; Reichweite 1 440 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 18 915 kg Abmessungen: Flügelspannweite 10,52 m; Länge 17 m;
Höhe 5,97 m Besatzung: 2
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