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Eine erfolgreiche Flugzeugfamilie -
Der erste Prototyp der Gates Learjet Model 26 flog am 4. Januar 1973. Die Serienversionen 35 und 36 wurden ab Sommer 1974
produziert. Bis Anfang 1989 waren mehr als 700 Learjet 35A und 36A geliefert worden.
Eine verwirrende Namensgebung -
Die Learjet Corporation wurde 1960 von William P. Lear als Swiss American Aviation
Corporation gegründet und 1962 in Lear Jet Corporation umbenannt. 1967 übernahm The Gates Rubber Company in Denver die Firmenanteile von Lear und änderte den Firmennamen im Januar 1970 in Gates Learjet Corporation.
Im September 1987 erwarb Integrated Acquisition Incorporated eine knappe Zweidrittelmehrheit der Firma und änderte den Namen erneut in Learjet Corporation. Damit wurde aus der Gates Learjet 35/36 die Learjet 35/36.
Eine Learjet nach Maß -
Die japanische Marine bestellte eine umfassend modifizierte Version Learjet 36A als Zielschleppflugzeug, für die Simulation von Angriffen mit Seezielflugkörpern und für die
EloKa-Ausbildung. Zusammen mit Shin Meiwa baute Learjet größere Flügelspitzentanks ein, um den Radarsuchkopfsimulator HWQ-1T, den Störsender ALQ-6 und eine Restlichtfernsehkamera aufzunehmen. In einer Verkleidung
unter dem Rumpf wurden ein Seeüberwachungsradar, ein Düppelausstoßgerät ALE-43 und eine Zielschleppeinrichtung installiert. Schließlich wurden die Windschutzscheibe verstärkt sowie die Abflugmasse und die
Außenlastkapazität vergrößert. Seit November 1985 sind drei Exemplare geliefert und als U-36A in Dienst gestellt worden.
Die wichtigsten Versionen U-36A.
Die wichtigsten Abnehmerländer Japan.
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——— TECHNISCHE DATEN —— Typ: U-36A Art: Schulflugzeug Triebwerk: zwei ZTL-Strahltriebwerke Garrett TFE731-2-2B mit je 15,6 kN Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 872 km/h
in 7 620 m Höhe; Dienstgipfelhöhe 13715m; Reichweite 4 168 km Masse: Leermasse 4 331 kg; höchstzulässige Abflugmasse 8 300 kg Abmessungen: Flügelspannweite 12,04 m; Länge 14,83 m; Höhe 3,73 m;
Flügelfläche 23,53 m2 Bewaffnung: keine Besatzung: 2 + 8
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