Schulflugzeug Koolhoven FK 56

koolhoven fk56

Der Prototyp der FK 56 wies noch einen Knickflügel auf, während die Serienausführung ein gerades Tragwerk erhielt.


Grundschulung von Jagdpiloten -

Ende der 30er Jahre entworfen, ging die Koolhoven FK 56 am 30. Juni 1938 in die Flugerprobung. Der Tiefdecker besaß einen aus Holz gefertigten Flügel, während der Rumpf aus geschweißten Stahlrohren bestand. Die aus Metall gefertigten Ruderflächen waren mit Stoff bespannt, für die Höhen- und Seitenflossen wurde Holz gewählt. Unter einer großzügigen Verglasung fanden zwei Piloten in Tandemsitzen mit einem Doppelsteuer Platz. Mit einem 336 kW starken Motor ausgerüstet, war die FK 56 hauptsächlich für die Grundausbildung von Piloten bestimmt, konnte aber auch leichte Bomben- oder Aufklärungsmissionen übernehmen.

Vom Kriege verweht -

Die Prototypen wurden zwar in mehrfacher Hinsicht verbessert und führten schließlich zu einer Serienversion mit geradem Flügel, doch verzichtete man auf das mit dem zweiten Flugzeug erprobte Einziehfahrwerk. Die niederländische Luftwaffe bestellte zehn Exemplare, die auch noch an die Flugschulen geliefert wurden, doch dann brach der Krieg über das Land herein. Auch von den 20 für die belgische Luftwaffe in Auftrag gegebenen Flugzeugen kamen bis Mai 1940 nur noch sieben zur Lieferung. Die restlichen Maschinen wurden auf der Montagestraße zerstört.

Die wichtigsten Versionen FK56.

Die wichtigsten Abnehmerländer Niederlande, Belgien.
 


——— TECHNISCHE DATEN
Typ: FK 56
Art: Grundschulflugzeug
Triebwerk: ein Sterntriebwerk Wright Whirlwind R-975-E3 mit 336 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 300 km/h in 500 m Höhe;
Dienstgipfelhöhe 7 300 m;
Reichweite 800kg
Masse: höchstzulässige Abflugmasse 1 600 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 11,50m;
Länge 7,85 m;
Höhe 2,30 m;
Flügelfläche 20 m2
Bewaffnung: zwei 7,7-mm-Maschinengewehre, eines starr, das andere beweglich lafettiert
Besatzung: 2
 

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