Schulflugzeug Koolhoven FK 51

koolhoven fk51

Eine Dreierflotte FK 51 zum Start aufgereiht. Die eleganten Linien deuten darauf hin, daß das Flugzeug hervorragende Kunstflugeigenschaften besaß


Ein guter Start -

Der Prototyp des für die Anfängerschulung bestimmten Doppeldeckers FK 51 in Gemischtbauweise startete am 25. Mai 1935 auf dem Flugplatz Waalhaven zu seinem Erstflug. Kurz danach wurde das provisorische Kennzeichen Z-1 in PH-AJV geändert. Bei der Konstruktion des Flugzeugs war vor allem darauf geachtet worden, die für unterschiedliche Ausbildungszwecke benötigten Ausrüstungskomponenten rasch und einfach auswechseln zu können. Nach einer gründlichen Flugerprobung bestellte die niederländische Luftwaffe 1936 und 1938 insgesamt 54 Exemplare.

Verschiedene Triebwerke -

Die FK 51 des ersten Auftragsloses wurden noch von einem Siebenzylinder-Sterntriebwerk Armstrong Siddeley Cheetah V mit 200 kW angetrieben. Das zweite Los wurde mit dem Cheetah IX von 257 kW ausgerüstet. Die niederländischen Marineflieger führten 24 Exemplare ein, während die Luftstreitkräfte in Niederländisch-Indien 28 FK 51 mit dem leistungsstärkeren Neunzylinder-Sterntriebwerk Wright R-975-E Whirlwind erwarben.

Im spanischen Bürgerkrieg -

Auch die spanische Regierung zeigte sich durch die Flugleistungen des Prototyps PH-AJ beeindruckt und gab 28 FK 51 in Auftrag. Zwei davon wurden mit einem 14-Zylinder-Doppelsterntriebwerk Jaguar IVa von Armstrong Siddeley ausgerüstet; die restlichen 17 gelieferten Exemplare mit dem Wright Whirlwind. Einige FK 51 wurden auf dem spanischen Flugplatz Carmoli stationiert und für die Nachtflugausbildung benutzt. Andere wurden als Nachtjäger und Aufklärer gegen die aufständischen Franco-Truppen eingesetzt.

Die wichtigsten Versionen
FK 51 (die Bezeichnung wurde trotz unterschiedlicher Triebwerke beibehalten).

Die wichtigsten Abnehmerländer Niederlande, Spanien.
 


——— TECHNISCHE DATEN ———
Typ:FK51
Art: Anfängertrainer und leichtes Jagdflugzeug
Triebwerk: ein luftgekühltes Neunzylinder-Sterntriebwerk Wright R-975-E Whirlwind mit 309 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 253 km/h;
Reichweite 825 km
Masse: höchstzulässige Abflugmasse 1 450 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 9,00 m;
Länge 7,85m
Bewaffnung: zwei starre Maschinengewehre in den Tragflügeln, ein schwenkbar lafettiertes 7,7-mm-Maschinengewehr Lewis am Beobachtersitz
Besatzung: 2
 

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