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Eine langwierige Entstehung -
Im Herbst 1933 rollte der erste Prototyp des als Schulflugzeug ausgelegten zweisitzigen Doppeldeckers Koolhoven FK 46 an den
Start. Auf dieses erste Exemplar mit offenen Führersitzen folgte ein zweites Erprobungsmuster, das wie sein Vorgänger von einem Cirrus-Triebwerk Hermes angetrieben wurde, aber ein verglastes Tandemcockpit aufwies.
Die Zelle bestand im wesentlichen aus stoffbespanntem Holz. Vier Exemplare wurden von der niederländischen Fliegerschule bestellt, während die Luftwaffe des Landes ein fünftes Exemplar zu Erprobungszwecken erhielt.
Weiterentwicklung ohne Erfolg -
1935 stellte Kollhoven die weitgehend identische FK 46L mit einer geringeren Leermasse und dem Kennzeichen PH-ALA vor, die von einem Walter-Triebwerk Minor mit 70 kW
angetrieben wurde. Sie flog bis Mai 1940, führte aber zu keinem Serienauftrag.
Ein hervorragendes Schulflugzeug -
Die FK 46 erwies sich als außerordentlich sicher zu fliegen und ließ sich problemlos
aus einem überzogenen Flugzustand abfangen. Als Folge konnte die Anzahl der erforderlichen Flugstunden bis zur Erlangung der Pilotenlizenz um ein Viertel gekürzt werden. Die einfach und robust konstruierte FK 46
besaß ein starres Fahrwerk mit Spornrad und zwei Kraftstofftanks an der Unterseite des oberen Tragflügels. Die meisten Exemplare wurden von einem Gipsy Major mit 96 kW angetrieben.
Die wichtigsten Versionen FK46.
Die wichtigsten Abnehmerländer Niederlande.
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——— TECHNISCHE DATEN —— Typ: FK46 Art: Schulflugzeug Triebwerk: ein luftgekühltes Vierzylinder-Reihentriebwerk (hängend) De Havilland Gipsy Major mit 96 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 175 km/h; Dienstgipfelhöhe 4 200 m Masse: höchstzulässige Abflugmasse 870 kg Abmessungen: Flügelspannweite 8,00 m; Länge 7,30 m; Flügelfläche 24 m2
Bewaffnung: keine Besatzung: 2
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