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Vom Leicht- zum Schulflugzeug -
1926 gründete Hans Klemm die Firma Leichtflugzeugbau Klemm in Böblingen. Hier entstand auf der Basis der L 20 aus dem Jahr 1923
das zweisitzige Schul- und Sportflugzeug Kl 25, das weltweit verkauft werden konnte. Besonders großen Erfolg hatte das Nachfolgemuster KL 35, ein freitragender Tiefdecker mit starrem Fahrwerk und Tandemcockpit. Das
voll kunstflugtaugliche Holzflugzeug war ursprünglich für den zivilen Markt bestimmt. Bis 1941 wurden über 2 500 Exemplare gebaut.
Das Standard-Schulflugzeug der Luftwaffe -
Aufgrund ihrer vorzüglichen
Flugeigenschaften und ihrer niedrigen Anschaffungs- und Betriebskosten konnte sich die KL 35 als Standard-Schulflugzeug für drei Luftstreitkräfte durchsetzen. Die deutsche Luftwaffe führte die 1938 entwickelte
Version KL 35 D ein. Die mit einem verstärkten Fahrwerk ausgerüstete KL 35 D konnte auch mit Kufen oder Schwimmern versehen werden. Auch die Luftstreitkräfte Rumäniens und Schwedens entschieden sich für dieses
Schulflugzeug.
Lizenzbau in Schweden -
Der Erfolg der KL 35 auf dem Exportmarkt wurde durch die Entscheidung der schwedischen Regierung unterstrichen, dieses Muster für die eigene Luftwaffe in Lizenz
zu bauen.
Die wichtigsten Versionen Kl 35 A (erste Serienversion); Kl 35 B (mit Hirth-Triebwerk 504 A-2 von 78 kW); Kl 35 B; Kl 35 BW (Kl 35 B mit Schwimmern aus Holz oder Metall); Kl 35 D.
Die wichtigsten Abnehmerländer Deutschland, Rumänien, Schweden, Tschechoslowakei, Ungarn.
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———— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: Kl 35 D Art: leichtes Schul- und Reiseflugzeug Triebwerk: ein luftgekühltes Vierzylinder-Reihentriebwerk (hängend) Hirth HM 60 R mit 59 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 190 km/h; Reisegeschwindigkeit 172km/h; Dienstgipfelhöhe 4 600 m; Reichweite 800 km Masse: Leermasse 400 kg; höchstzulässige Abflugmasse 705 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 10,40 m; Länge 7,35 m; Höhe 2,05 m; Flügelfläche 15,20 m2 Bewaffnung: keine Besatzung: 2
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