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Vom Tragschrauber zum Hubschrauber -
1943 stellte die US-Firma Kellett die Produktion von Tragschaubern für die US-Luftwaffe (US Army Air Force - USAAF) ein und
konzentrierte sich auf die Entwicklung von Hubschraubern. 1944 brachte sie im Auftrag der USAAF den ersten Versuchshubschrauber XR-8 heraus. Dabei griff die Firma auf das von Anton Flettner in Deutschland
entwickelte Konzept zweier seitlich angeordneter Rotoren mit ineinanderkämmenden Blättern zurück, das einen zusätzlichen Heckrotor für den Drehmomentausgleich entbehrlich machte. Ein weiteres Exemplar wurde vom
US-Heer zu Erprobungszwecken übernommen; diese XR-8A war mit Zweiblatt- statt mit Vierblattrotoren bestückt.
Die weitere Entwicklung -
Die Flugerprobung der XR-8 verlief so erfolgreich, daß die USAAF
eine größere Version mit der Bezeichnung XR-10 in Auftrag gab, die von zwei Pratt & Whitney-Triebwerken R-985 Wasp Junior mit je 331 kW angetrieben wurde und am 24. April 1947 erstmals flog. Der in
Ganzmetallbauweise ausgelegte Hubschrauber konnte außer den beiden Piloten zehn Passagiere oder sechs liegende Verwundete transportieren. Im September 1947 wurde die USAAF zur selbständigen Teilstreitkraft mit der
Bezeichnung US Air Force (USAF); die XR-10 wurde in XH-10 umbenannt. Ein Auftrag über zehn Serienexemplare R-10A (H-10A) wurde 1948 storniert.
Die wichtigsten Versionen XR-8 (Experimentalversion),
XR-10 (Prototyp).
Die wichtigsten Abnehmerländer USA.
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——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: XR-8 Art: Experimentalhubschrauber Triebwerk: ein Franklin-Triebwerk mit 180 kW Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 161 km/h;
Dienstgipfelhöhe 3 050 m Masse: höchstzulässige Abflugmasse 1 349 kg Abmessungen: Rotordurchmesser 10,97 m; Rumpflänge 6,88 m; Höhe 3,35 m; Rotorkreisfläche 189 m2 Bewaffnung: keine
Besatzung: 2
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