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Vom Postflugzeug zum Bomber -
Der Wiederaufbau der deutschen Luftwaffe erfolgte in den 20er Jahren zum großen Teil unter dem Deckmantel ziviler Flugzeugentwicklungen. Das galt auch für den
mittleren Bomber Junkers K-37, der offiziell als Transportflugzeug für Postfracht und für Luftbildvermessungsaufgaben entworfen worden war.
Ein vielseitiges Flugzeug -
Nach umfangreichen Versuchsflügen
wurde die K-37 erstmals auf der Londoner Luftfahrtschau im Jahr 1929 öffentlich vorgestellt. Die Flugvorführungen auf dem gleichzeitig stattfindenden Flugtag in Heston Park demonstrierten die eindrucksvollen
Fähigkeiten dieses Musters, das sich als Abfang- und Begleitjäger ebenso eignete wie als Bomber oder Aufklärungsflugzeug. Damit entsprach die K-37 dem Konzept eines Allzweckflugzeugs, wie es damals bei manchen
Luftstreitkräften in Europa entwickelt wurde.
Aus K-37 mach Ki-2 -
1931 wurde in Japan eine öffentliche Sammlung durchgeführt, um eine K-37 zu kaufen und den kaiserlichen Heeresfliegern zum Geschenk zu
machen. Auf dieser Grundlage wurde 1932 die Mitsubishi Ki-2 entwickelt, deren Prototyp im Frühjahr 1933 erstmals flog. Ende 1933 wurde die Ki-2-1 beim japanischen Heer eingeführt; etwas später folgte die Ki-2-2 mit
einziehbarem Fahrwerk und geschlossenem Cockpit. Das Flugzeug wurde mit Erfolg im Krieg gegen China eingesetzt, wo ein Exemplar 1939 einen Rekordflug über 9 300 km durchführte. Bei Ausbruch des zweiten Weltkriegs
fanden die letzten Exemplare als Schulflugzeug Verwendung.
Die wichtigsten Versionen:
Junkers K-37; Mitsubishi Ki-2-1 (113 Exemplare), Ki-2-2 (61 Exemplare).
Die wichtigsten Abnehmerländer: Deutschland, Japan.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: K-37 Art: Jagdbomber
Triebwerk: zwei luftgekühlte Neunzylinder-Sterntriebwerke Junkers Jupiter mit je 353 kW Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 340 km/h;
Dienstgipfelhöhe 7 000 m; Reichweite 1200 km Masse: Leermasse 2 570 kg; höchstzulässige Abflugmasse 4 000 kg Abmessungen: Flügelspannweite 20,14 m; Länge 11,40 m; Höhe ca. 4,60 m;
Flügelfläche 54,25 m2 Bewaffnung: vier Maschinengewehre in zwei Zwillingslafetten, zwei Maschinengewehre starr nach vorn schießend Besatzung: 3
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