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Wiederaufrüstung in der Luft -
Schon vor ihrer offiziellen Wiedergründung im Jahr 1935 war ein umfangreiches Programm zur Wiederaufrüstung der deutschen Luftwaffe angelaufen, das unter dichter
Geheimhaltung vom Reichsluftfahrtministerium durchgeführt wurde. So entstand der erste echte Bomber 1934 aufgrund einer Forderung des technischen Amtes, der zugleich als Schnellverkehrsflugzeug auf dem
expandierenden Streckennetz der Deutschen Lufthansa eingesetzt wurde.
Ein enttäuschender Start -
Der erste der drei Prototypen flog im Jahr 1934 - das Datum ist bezeichnenderweise nicht bekannt. Trotz
der unzulänglichen Leistung der Jumo-Dieseltriebwerke 205 C wurde die erste Baureihe A-1 bestellt und ab Februar 1936 geliefert. Im April des gleichen Jahres erhielt die Swissair ihre ersten zehnsitzigen Ju 86 B-1.
Erst bei der Baureihe E-1 wurden neue BMW-Sterntriebwerke mit 595 kW eingeführt, die sogleich eine deutliche Verbesserung der Flugleistungen mit sich brachten.
Im spanischen Bürgerkrieg -
Fünf Ju 86
D-1 wurden mit der Legion Condor nach Spanien verlegt und griffen dort zugunsten von Franco in die Kämpfe ein. Aber auch hier zeigte sich die mangelnde Leistung und Zuverlässigkeit der Jumo-Triebwerke. Trotz der
Entwicklung der verbesserten Baureihe E-1 und weiterer Anstrengungen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit (so wurden zwei Prototypen in einen Höhenbomber umgerüstet) entschied sich die Luftwaffe für die modernere
und leistungsfähigere Heinkel He 111.
Die wichtigsten Versionen: Ju 86 A-l, B-1 (Passagierversion), C-l (Transportversion), D-1, E-l, K-l (Exportversion).
Die wichtigsten Abnehmerländer:
Deutschland, Chile, Portugal, Schweden, Schweiz, Südafrika, Ungarn.
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TECHNISCHE DATEN: Typ: Ju 86 D-1 Art: Tagbomber Triebwerk: zwei flüssigkeitsgekühlte sechszylinder- Reihendieseltriebwerke Junkers Jumo 205 C mit je 441 kW Leistungen:
Höchstgeschwindigkeit 325 km/h; Dienstgipfelhöhe 5 900 m; Reichweite 1 500 km Masse: Leermasse 5 150 kg; höchstzulässige Abflugmasse 8 190kg Abmessungen: Flügelspannweite 22,47 m;
Länge 17,85 m; Höhe 5,05 m; Flügelfläche 82 m2 Bewaffnung: drei 7,92-mm-Maschinengewehre; Kampfmittelzuladung 800 kg Bomben Besatzung: 4
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