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Eine Zwischenlösung -
Da die geplante neue Ju 228 auf sich warten ließ, forderte die deutsche Luftwaffe die Entwicklung einer Zwischenlösung, um die veraltende Ju 88 ablösen zu können. Auf der
Basis der Ju 88 E-0 entwickelte Junkers ab Herbst 1941 einen Aufklärungsbomber, der die Bezeichnung Ju 188 erhielt. Die ersten beiden Prototypen Ju 188 V-1 und V-2 rollten 1942 bzw. 1943 an den Start. Sie besaßen
verlängerte Tragflügel mit spitzen Flügelenden und ein vergrößertes Seitenleitwerk und konnten wahlweise mit Junkers Jumo- oder mit BMW-Triebwerken ausgerüstet werden.
Eine rasche Einführung -
Die
ersten Ju 188 E mit BMW-Triebwerken verließen im Februar 1943 die Montagehalle; sie wurden im Mai bei einem Erprobungskommando und im Oktober bei einem Kampfgeschwader in Dienst gestellt. Mitte 1943 folgte die erste
Ju 188 A mit Jumo-Triebwerken. Insgesamt wurden 1 076 Ju 188 produziert. Die letzten davon waren Versuchsmuster, die nur in wenigen Exemplaren gebaut wurden: Ju 188 R-0 (Nachtjäger), Ju 188 S-1 (Höhenbomber), Ju 188
T-1 (Höhen-Fernaufklärer).
Die wichtigsten Versionen:
Mit BMW-Triebwerken: Ju 188 E (Bomber und Kampfflugzeug) und E-2 (Torpedobomber); Ju 188 F (Fernaufklärer); Ju 188 G (Bomber);
Ju 188 H (Fernaufklärer).
Mit Jumo-Triebwerken: Ju 188 A (Bomber) und A-3 (Torpedobomber); Ju 188 D (Fernaufklärer).
Die wichtigsten Abnehmerländer: Deutschland.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: Ju 188 E-1 Art: Bomber und Kampfflugzeug Triebwerk: zwei luftgekühlte 14-Zylinder-Doppelsterntriebwerke BMW 801 G mit je 1 324 kW Leistungen:
Höchstgeschwindigkeit 500 km/h in 6 000 m Höhe; Dienstgipfelhöhe 9 350 m; Reichweite 2 600 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 14 500 kg Abmessungen: Flügelspannweite 22,00 m;
Länge 14,95 m; Höhe 4,45 m; Flügelfläche 56 m2 Bewaffnung: eine 20-mm-Maschinenkanone MG 151; drei 13-mm-Maschinengewehre MG 131; Kampfmittelzuladung 3 000 kg Bomben Besatzung: 4
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