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Ein Jäger für das Kriegsende.
Im Jahr 1943 beschloß die Sowjetunion, ihre Iljuschin 11-2 durch ein Muster abzulösen, das hinsichtlich seiner Einsatzmerkmale den
jüngsten Stand der Technik repräsentiert. Das Konstruktionsbüro Iljuschin schlug daraufhin zwei Prototypen vor, von denen einer (die IL-8) direkt aus der IL-2 abgeleitet war und so magere Ergebnisse brachte, daß er
sofort durch die IL-10 ersetzt wurde, die im April 1944 erstmals flog.
Schutz und Bewaffnung verbessert.
Obschon auch die 11-10 noch von ihrem Vorgänger inspiriert war, stellte sie doch eine ganz neue
Konzeption mit einer weitaus günstigeren aerodynamischcn Linienführung dar. Das leistungsfähigere Triebwerk brachte es auf fast 1 500 kW und das Fahrwerk ließ sich vollständig in den Flügel einziehen. Im hinteren
Teil des Cockpits konnte entweder ein 12,7-mm-Maschinengewehr oder eine 20-mm- Maschinenkanone eingebaut werden.
Am Himmel von Korea.
Nachdem die IL-10 ihren Konkurrenten, die Su-6 von Suchoi, aus dem
Feld geschlagen hatte, ging sie in die Serienfertigung und wurde dann ab Februar 1945 zunächst an der deutschen Front, in größ3erem Ausmaß aber im August des gleichen Jahres gegen Japan eingesetzt. Das Muster fand
innerhalb des Warschauer Pakts eine große Verbreitung und nahm sogar noch am Koreakrieg teil, wo es allerdings schwere Verluste einstecken mußte. In der Sowjetunion wurden nicht weniger als 4 966 Exemplare davon
hergestellt, zu denen sich noch 1 200 in der Tschechoslowakei gefertigte Einheiten mit den Bezeichnungen B-33 und CB-33 gesellten.
Die wichtigsten Versionen:
IL-10; IL-10U (Schulausführung); IL-1OM
(mit Starthilfsraketen); B-33 (in der Tschechoslowakei gefertigt) und CB-33 (Schulversion).
Die wichtigsten Abnehmerländer:
Sowjetunion, Nordkorea, Warschauer-Pakt-Länder.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ:IL-1O Art: Jagdbomber Triebwerk: ein flüssigkeitsgekühltes Zwölfzylinder-V-Triebwerk Mikulin AM-42 mit 1 491 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 330 km/h; Dienstgipfelhöhe 7 250 m; Reichweite 800 km Masse: Leermasse 4 680; höchstzulässige Abflugmasse 6 535 kg Abmessungen: Flügelspannweite 13,40 m;
Länge 11,06 m; Höhe 4,18 m; Flügelfläche 30 m2 Bewaffnung: zwei 7,62-mm-Maschinengewehre und zwei 23-mm-Maschinenkanonen im Flügel plus eine 20-mm-Maschinenkanone oder ein 12,7-mm-Maschinengewehr im
hinteren Teil des Cockpits; Kampfmittelzuladung 500 kg Bomben plus vier Raketen RS-82 oder RS- 132 Besatzung: 2
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