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Rein rumänische Konzeption -
Ingenieur Radu Manicatide vom Institut für Flüssigkeitsmechanik und Luft/Raumfahrttechnik MFCA in Bukarest entwickelte Anfang der
70er Jahre ein leichtes Kunstflug- und Schulflugzeug rein rumänischer Konzeption, dessen Prototyp im Juli 1973 seinen Erstflug absolvierte. Der Ganzmetalltiefdecker war auch als Reiseflugzeug geeignet und wies im
hinteren Teil der Kabine eine rasch ausbaubare Sitzbank für drei Passagiere auf, so daß insgesamt fünf Personen Platz fanden.
Serienbau im lAR-Werk Brasov -
Mit der Serienfertigung des Flugzeugs wurde
das Werk Brasov der Industria Aeronautica Romana betraut, was die Bezeichnung IAR 823 erklärt, und die erste Serienausführung nahm 1974 die Flugerprobung auf. Das Flugzeug wurde je nach Einsatz mit verschiedenen
Ausrüstungen geliefert: Doppelsteuer, Navigationsgeräte oder Autopilot. Es erwies sich ebenso brauchbar für Taxi oder Verbindungsflüge wie als Sanitäts- oder Luftbildflugzeug.
Erfolg in Rumänien -
Die
Herstellung der IAR 823 wurde 1985 nach schätzungsweise hundert Exemplaren abgebrochen. Die rumänischen Luftstreitkräfte hatten bis 1982 etwa 70 Einheiten erhalten.
Die wichtigsten Versionen IAR 823.
Die wichtigsten Abnehmerländer Rumänien.
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——— TECHNISCHE DATEN Typ: IAR 823 Art: Schul- und Reiseflugzeug Triebwerk: ein luftgekühlter Sechszylinder-Boxermotor Avco Lycoming IO-540-G1D5 mit 216 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 300 km/h in Meereshöhe; Dienstgipfelhöhe 5 600 m; Reichweite 1 300 km Masse: Leermasse 910 kg; höchstzulässige Abflugmasse 1 190kg
Abmessungen: Flügelspannweite 10 m; Länge 8,23 m; Höhe 2,86 m; Flügelfläche 15 m2 Bewaffnung: keine Besatzung: 1
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