Jagdbomben- und Erdkampfflugzeug IAI Kfir C7

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Die Kfir C7 unterscheidet sich von der C2 vor allem durch ein leistungsstärkeres Triebwerk, eine leistungsfähigere Avionik und eine größere Kampfmittelzuladung.


Ein aggressiver junger Löwe

Nach dem Nachbau der französischen Mirage III unter der Bezeichnung Nesher entwickelte Israel Aircraft Industries (IAI) eine leistungsgesteigerte Version mit dem J79-Triebwerk von General Electric. Die resultierende Kfir (Löwenjunges) Cl wurde am 14. April 1975 der Öffentlichkeit vorgestellt. Gleichzeitig entstand die erheblich wendigere und manövrierfähigere Version C2 mit STOL-Eigenschaften, was vor allem durch den Einbau von Entenflächen erreicht wurde.

Erneute Kampfwertsteigerung

Anfang der 80er Jahre begannen sich die Leistungsgrenzen der Kfir C2 abzuzeichnen, da die syrischen und irakischen Luftstreitkräfte seit 1979 zunehmend mit moderneren Flugzeugen ausgerüstet wurden, die von erfahrenen Piloten geflogen wurden. Zwar erwies sich die Manövrierfähigkeit weiterhin als ausreichend, doch schlug IAI den Einbau eines leistungsstärkeren Triebwerks, zweier zusätzlicher Unterflügellastträger, einer verbesserten Avionikausrüstung und eines Luftbetankungsstutzens vor. Außerdem wurden alle kritischen Bedienelemente so angeordnet, daß der Pilot fliegen und kämpfen kann, ohne die Hände vom Steuerknüppel und vom Leistungshebel zu nehmen (Hands On Throttle And Stick -HOTAS).

Im Einsatz bei der israelischen Luftwaffe

Im Sommer 1983 liefen die ersten Kfir C7 der israelischen Luftwaffe zu. Inzwischen sind die meisten noch vorhandenen C2 in die Version C7 umgebaut worden. Kolumbien hat 1988 13 Kfir C7 bestellt und im darauffolgenden Jahr erhalten.

Die wichtigsten Versionen:
Kfir C7, TC7 (zweisitzige Schulversion).

Die wichtigsten Abnehmerländer: C7: Israel, Kolumbien.
 


——— TECHNISCHE DATEN ———
Typ: Kfir C7
Art: einsitziger Abfangjäger und Jagdbomber
Triebwerk: ein Strahltriebwerk General Electric J79-J1E mit 83,4 kN Nachbrennerschub
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 2 440 km/h in 11 000 m Höhe; Dienstgipfelhöhe 17 680 m;
Einsatzradius 776 km (Luftkampf) bis l 186 km
Masse: Leermasse 7 285 kg;
höchstzulässige Abflugmasse 16 500 kg
Abmessungen: Flügelspannweite-8,22 m;
Länge 15,65 m;
Höhe 4,55 m;
Flügelfläche 34,8 m2
Bewaffnung: zwei 30-mm-Maschinenkanonen;
Kampfmittelzuladung 6 085 kg (Luft-Luft-Fk Sidewinder, Pythori 3 oder Shafrir 2, Luft-Boden-Fk Shrike oder Maverick, Bomben, Raketen usw.) an neun Außenlastträgern

Besatzung: l
 

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