Jagdbomben- und Erdkampfflugzeug IAI «Kfir»

iai_Kfir

Eine von 13 Kfir Cl, die vom US-Marinekorps in Arizona unter der Bezeichnung F-21A als Feinddarstellungsflugzeuge für die Luftkampfausbildung eingesetzt werden.


Eine israelische Mirage

Die Kfir C1 wurde am 14. April 1975 erstmals öffentlich vorgestellt. Sie war von Israel Aircraft Industries (IAI) im Rahmen des Programms Black Curtain aus der französischen Mirage III entwickelt worden. Neben
Änderungen an der Zelle unterscheidet sich die israelische Kfir im wesentlichen durch das J79-Triebwerk von General Electric und durch
abweichende Bordsysteme von dem französischen Vorbild.

Das Rückgrat der israelischen Luftwaffe

Am 20. Juli 1976 rollte die Version Kfir C2 mit Entenflächen zur Verbesserung der Manövrierfähigkeit sowie zur Verkürzung der
Start- und Landestrecken erstmals an den Start.
1981 folgte die zweisitzige TC2 für die Elo-Ka- und Waffenausbildung. Die heutige C7 bzw. TC7 besitzt ein leistungsgesteigertes Triebwerk, eine verbesserte Avionikausrüstung und ist luftbetankungsfähig. Insgesamt wurden 212 Kfir («Junger Löwe») gebaut, von denen 160 der israelischen Luftwaffe zuflossen.

Die wichtigsten Versionen:

Kflr Cl, C2, TC2, C7, TC7, F-21A (US-Marine- und -Marinekorps).

Die wichtigsten Abnehmerländer: Israel, USA, Ecuador, Kolumbien.
 


TECHNISCHE DATEN:

Typ : Kfir C2
Art : einsitziger Abfangjäger und Jagdbomber
Triebwerk : ein Strahltriebwerk General Electric J79-J1 E mit 79,6 kN
Leistungen : Höchstgeschwindigkeit 2445 km/h in 1200 m Höhe; Dienstgipfelhöhe 17680 m;
Einsatzradius 346 km
Masse : höchstzulässige Abflugmasse 16 200 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 8,22 m;
Länge 15,65 m;
Flügelfläche 34,80 m2

Bewaffnung : eine 30-mm-Maschinenkanone;
Kampfmittelzuladung 5 775 kg an neun Außenlastträgern.
 

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