Schulflugzeug Hamburger Flugzeugbau HFB 320 "Hansa"

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Mit einem Bugradom, verschiedenen Außenbehältern und einer Reihe von Antennen ausgestattet, dient diese HFB 320 Hansa bei der deutschen Luftwaffe für die EloKa-Schulung.


Hürdenreiche Entwicklung -

In den Jahren von 1960 bis 1965 wurde in der Bundesrepublik Deutschland eine Vielzahl von Projekten kleiner Verkehrs- und Geschäftsflugzeuge geboren, die bis auf eine Ausnahme wieder in Vergessenheit gerieten, und diese Ausnahme war die HFB 320 Hansa. Der Prototyp dieses mit einem nach vorn gepfeilten Tragwerk ausgestatteten Flugzeugs absolvierte am 21. April 1964 seinen Erstflug, stürzte aber bei den in Spanien wegen der günstigeren Wetterverhältnisse durchgeführten Flugversuchen während der Trudelerprobung ab.

Kein Hit im Zivilleben...

Von dem mit zwei General Electric-Triebwerken ausgerüsteten Flugzeug wurden insgesamt 45 Stück gebaut, von denen einige als Geschäftsflugzeuge einen zivilen Abnehmer fanden. Interesse zeigte dann die deutsche Luftwaffe, die 1966 mit sechzehn Exemplaren als Hauptkunde auftrat. Acht dieser Flugzeuge wurden in Köln stationiert und für den Transport hochgestellter Persönlichkeiten benutzt, während die acht übrigen mit einer Spezialausrüstung für die Ausbildung von EloGM-Bedienpersonal dienten.

...aber ein treuer Diener im Feldrock

Die Firma Hamburger Flugzeugbau wurde im Jahr 1969 von MBB übernommen, die seither nicht nur für den Kundendienst sorgt, sondern auch weitere Modifikationen ausführt. Erst unlängst wurde eine neue Ausrüstung für die EloKa-Schulung eingebaut. Die Luftwaffe ist nach wie vor mit ihren HFB 320 Hansa zufrieden und will sie weiterhin einsetzten, obgleich inzwischen sieben Canadair Challenger 601 für etwa den gleichen Aufgabenbereich beschafft wurden.

Die wichtigsten Versionen HFB 320 Hansa.

Die wichtigsten Abnehmerländer Bundesrepublik Deutschland.
 


—— TECHNISCHE DATEN ——
Typ: HFB 320
Art: leichtes Transport- und EloKa-Schulflugzeug
Triebwerk: zwei Strahltriebwerke General Electric CJ610 mit je 13,78 kN
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 825 km/h;
Dienstgipfelhöhe 11 430 m;
Reichweite 2 370 km
Masse: höchstzulässige Abflugmasse 9 200 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 14,49 m;
Länge 16,61 m;
Flügelfläche 30,14 m2
Bewaffnung: keine
 

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