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Ein Nachfolger für die HS 123
Schon Mitte der 30er Jahre forderte die deutsche Luftwaffe angesichts der zunehmenden Zahl von Kampf- und Schützenpanzern ein
Schlacht- flugzeug für die Bekämpfung gepanzerter Bodentruppen und führte im Sommer 1936 zunächst den einmotorigen Doppeldecker Hs 123 ein.
Ein fliegender Panzerjäger
Im Frühjahr 1939 startete die
erheblich leistungsfähigere Hs 129 zu ihrem Erstflug und wurde ab 1940 bei der Truppe eingeführt. Neben der ein- drucksvollen Bewaffnung war das Flugzeug auch gegen den Beschuß durch Infanteriewaffen gepanzert.
Eine 6 bis 12 mm dicke Panzerpiatte schützte den Piloten. Allerdings stellte sich schon während der Flugerprobung heraus, daß diese Panzerung die Sicht des Piloten erheblich einschränkte und sich auch nachteilig
auf die Flugleistungen auswirkte.
Im Einsatz an der Ostfront
Anfang 1942 erschien die Hs 129 B, die von zwei Gnome-Rhone-Triebwerken mit je 515 kW statt von Argus As 410 angetrieben wurden. Die neue
Version bewährte sich sofort und wurde in Nordafrika und in Rumänien sowie vor allem an der Ostfront eingesetzt. Erst Ende 1944 wurde die HS 129 aus den Frontverbänden abgezogen.
Die wichtigsten Versionen:
Hs 129 A; Hs 129 B-1; Hs 129 B-2 (ab 1943).
Die wichtigsten Abnehmerländer: Deutschland, Rumänien.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ:Hs 129 B-1 Art:Schlachtflugzeug Triebwerk: zwei luftgekühlte 14-Zylinder-Doppelsterntriebwerke Gnome-Rhone 14M 4/5 mit je 515kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 407 km/h in 3 800 m Höhe; Dienstgipfelhöhe 9 000 m; Reichweite 690 km Masse:Leermasse 3 810 kg; höchstzulässige Abflugmasse 5 243 kg
Abmessungen:Flügelspannweite 14,20 m; Länge 9,73 m; Höhe 3,25 m; Flügelfläche 29 m2 Bewaffnung: eine 30-mm-Maschinenkanone MK 101; zwei 20-mm-Maschinenkanonen MG 151/20;
zwei 7,92-mm-Maschinengewehre MG 17
Besatzung:1
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