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Von Lokomotiven zu Flugzeugen -
Im Februar 1933 folgte die als Lokomotivbauer bekannt gewordene Firma Henschel der Anregung des Reichswehrministeriums, in
Entwicklung und Bau von Flugzeugen einzusteigen. Am 30. März des gleichen Jahres nahmen die Henschel Flugzeugwerke in Berlin-Johannisthal die Arbeit auf. Die von dem Diplomingenieur Koch entworfene Hs 121 war ein
abgestrebter Schulterdecker mit stoffbespannten Knickflügeln und Metallvorderkante. Der Rumpf bestand aus Metall. Trotz ihrer gefälligen Form erwies sich die als Übungsjagdflugzeug (heute würde man
Fortgeschrittenentrainer sagen) und Objektschutzjäger gedachte Hs 121 schon bei ihrem Erstflug am 4. Januar 1934 als so instabil, daß die weitere Entwicklung bald eingestellt wurde, zumal die vorgenommenen
Änderungen keine Verbesserung der unbefriedigenden Flugeigenschaften mit sich brachten.
Vom Pech verfolgt -
Innerhalb von drei Monaten wurde das Nachfolgemuster Hs 125 entwickelt, dessen Konstruktion
zu 90 Prozent mit dem Vorgängermodell identisch war. Der grundlegende Unterschied bestand in der Auslegung als verspannter Tiefdecker. Der zweite und der dritte Prototyp der Hs 121 wurden in diese Konfiguration
umgebaut und erhielten die Bezeichnung Hs 125 B. Die Flugerprobung begann im April 1934 und bewies die guten Flugeigenschaften der geänderten Konstruktion. Dennoch unterlag das Flugzeug dem Konkurrenzmuster FW 56,
so daß auch diesmal kein Serienauftrag folgte.
Die wichtigsten Versionen H2 121; Hs 125 B.
Die wichtigsten Abnehmerländer Keine.
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——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: Hs 125 B Art: Übungsjagdflugzeug Triebwerk: ein luftgekühltes Achtzylinder-A-Triebwerk Argus As 10 C mit 177 kW Leistungen:
Höchstgeschwindigkeit 280 km/h in Meereshöhe; Dienstgipfelhöhe 6 200 m; Reichweite 500km Masse: Leermasse 695 kg; höchstzulässige Abflugmasse 975 kg Abmessungen: Flügelspannweite 10,00 m;
Länge 7,30 m; Höhe 2,93 m; Flügelfläche 14 m2 Bewaffnung: ein 7,9-mm-Maschinengewehr MG 17 auf der linken Rumpfseite über dem Triebwerk Besatzung: 1
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