Mittlere Bombenflugzeuge Heinkel He 111

Obwohl sich bald ihre Verwundbarkeit durch feindliche Jäger herausstellte, blieb die He 111 bis Kriegsende im Einsatz.


Das Rückgrat der deutschen Kampfgeschwader -

Nach zwei als zivile Verkehrsflugzeuge getarnten Prototypen zeigte der dritte Prototyp 1935 seine wahre Natur. Nach ersten Einsätzen bei der Legion Condor im spanischen Bürgerkrieg verfügte die deutsche Luftwaffe bei Kriegsausbruch über 400 He 111.

Der Niedergang eines Kampfflugzeugs -

Nach anfänglichen Erfolgen stellte sich in der Luftschlacht um England immer mehr die hohe Verwundbarkeit dieses Flugzeugs gegen feindliche Jäger heraus, die einen umfänglichen Schutz durch eigene Begleitjäger nötig machte. Nach und nach wurde das Flugzeug aus dem Fronteinsatz zurückgezogen und unter anderem als Transportflugzeug eingesetzt.

Die wichtigsten Versionen:

Insgesamt wurden zwölf Baureihen gebaut. Am wichtigsten war die Baureihe He 111 H, von der nicht weniger als 20 Varianten existierten, wie zum Beispiel die in großen Stückzahlen auch als Torpedoträger gebaute
H-6, der Nachtbomber
H-10 mit verstärkter Abwehrbewaffnung und der Fallschirmjägertransporter H-23. Insgesamt wurden knapp 7 000 Exemplare gebaut.

Die wichtigsten Abnehmerländer: Deutschland, Türkei.
 


TECHNISCHE DATEN:

Typ: He 111H-16
Art: mittlerer Bomber
Triebwerk:
zwei Zwölfzylinder-V-Motoren Jumo 211F-2 mitje 1007 kW
Leistungen:
Höchstgeschwindigkeit 365 km/h in Meereshöhe;
Dienstgipfelhöhe 6 700 m;
Reichweite 1950 km
Masse:
Leermasse 8 360 kg;
höchstzulässige Abflugmasse 14 000 kg
Abmessungen:
Flügelspannweite 22,60 m;
Länge 16,39 m;
Höhe 4,00 m;
Flügelfläche 86,50 m2
Bewaffnung:
eine 20-mm-Maschinenkanone MG FF, ein 13-mm-Maschinengewehr 131 und drei 7,92-mm-Maschinengewehre MG 81Z;
Bombenzuladung 2 495 kg
 

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