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Eine Konstruktion aus dem zweiten Weltkrieg -
Die zweisitzige Schulversion Hawker Sea Fury T.20 geht auf einen Entwurf zurück, der bereits zur Hawker Tempest
geführt hatte. Die Fury war ursprünglich als Jäger für die britische Luftwaffe vorgesehen, wurde aber schließlich in navalisierter Form als Sea Fury bei den britischen Marinefliegern eingeführt. Die Royal Air Force
hatte nach Kriegsende keinen Bedarf mehr an zusätzlichen Jägern mit Propellerantrieb. Am 7. September 1946 verließ die erste serienmäßige Sea Fury F.10 die Montagehalle.
Im Koreakrieg -
Während die
Jagdversion F.10 und die Jagdbomberversion FB.11 von britischen Flugzeugträgern aus am Koreakrieg teilnahmen und sich sogar gegen die strahlgetriebenen sowjetischen MiG-15 behaupten konnten, wurde eine zweisitzige
Version für Ausbildungszwecke entwickelt. Zunächst kaufte der Irak zwei Exemplare, während fünf an Pakistan geliefert wurden. Beide Versionen waren bewaffnet und konnten auch zum Minenlegen aus der Luft verwendet
werden.
Eine zweite Karriere -
Als letzte zweisitzige Version entstand die T.20 in einer Stückzahl von 60 Exemplaren, die von der Bundesrepublik als Schulflugzeug beschafft wurde. Nicht alle Exemplare
wurden bei der Ausmusterung verschrottet. Die Sea Fury gilt als einer der letzten großen Jäger des zweiten Weltkriegs und wurde daher von Sammlern und Liebhabern in vielen Ländern (einschließlich Ägypten, den
Niederlanden und den USA) erworben und in mühevoller Arbeit restauriert.
Die wichtigsten Versionen T.20; T.61 (Pakistan).
Die wichtigsten Abnehmerländer Bundesrepublik Deutschland, Irak, Pakistan.
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——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: Sea Fury T.20 Art: Kampftrainer Triebwerk: ein luftgekühltes 18-ZyIinder-Doppelsterntriebwerk Bristol Centaurus 18 mit l 824 kW
Leistungen (FB. 11): Höchstgeschwindigkeit 740km/h in 5 500 m Höhe; Dienstgipfelhöhe 10 970 m; Reichweite 1 130 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 6 645 kg Abmessungen (FB. 11): Flügelspannweite 11,71 m;
Länge 10,56 m; Höhe 4,82 m; Flügelfläche 26,01 m2 Bewaffnung: zwei 20-mm-Maschinenkanonen; verschiedene Kampfmittel an Außenstationen (die deutschen T.20 waren unbewaffnet) Besatzung: 2
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