Schulflugzeug Hawker Hunter T.7

hawker hunter t7

Die aus der Hunter F.4 abgeleitete Hunter T.7 (im Bild ein Exemplar der RAF-Schulstaffel 80) ist heute noch in mehreren Ländern im Einsatz.


Eine berühmte Ahnenreihe -

Am 8. Juli 1955 flog erstmals der Prototyp der zweisitzigen Schulversion Hunter T.7. Sie entstand aus der Hunter F.4, einem Mitglied der erfolgreichen Hunter-Familie aus den vierziger Jahren, die von Hawker seinerzeit als bestes Jagdflugzeug der Welt angepriesen wurde. Der zweite Prototyp auf der Basis der Hunter F.6 flog am 17. November 1956.

Ein zuverlässiges und robustes Schulflugzeug -

Ausschlaggebend für die Entscheidung zur Entwicklung einer zweisitzigen Schul version mit zwei nebeneinander angeordneten Sitzen waren die Zuverlässigkeit und die Robustheit der Jagdversionen. Schwierigkeiten mit der Cockpitverglasung und -Verkleidung verzögerten den Erstflug der ersten serienmäßigen Hunter T.7 bis zum 11. Oktober 1957. Die britische Luftwaffe erhielt 45 Exemplare, von denen noch einige vorhanden sind.

Die wichtigsten Versionen
T.7 (45),
T.8 (britische Marineversion, 28) und
T.8B/C (13),
T.8M (Waffensystemtrainer für Sea Harrier),
T.66 (Indien, 22),
T.66B (Jordanien/ Oman, 2),
T.67 (Oman)
T.68 (Schweiz),
T.69 (Irak/Libanon, 2),
T.77 (Somalia),
T.79 (Katar, 1),
T.80 (Simbabwe, 1).

Die wichtigsten Abnehmerländer
Großbritannien, Indien, Irak, Jordanien, Katar, Libanon, Niederlande, Oman, Schweiz, Simbabwe, Somalia.
 


———— TECHNISCHE DATEN ———
Typ: Hunter T.7
Art: bewaffneter Trainer
Triebwerk: ein Strahltriebwerk Rolls-Royce Avon 122 mit 33,6 kN
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 1117 km/h in Meereshöhe;
Dienstgipfelhöhe 14325 m;
Reichweite 690 km
Masse: höchstzulässige Abflugmasse 7 802 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 10,26 m;
Länge 14,89 m;
Höhe 4,01 m;
Bewaffnung: eine 30-mm-Maschinenkanone
Besatzung: 2
 

ag_back