Abfangjagdflugzeug Hawker «Hunter»

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Eine Hawker Hunter F.58 der eidgenössischen Flugwaffe heim Ausschweben vor der Landung.


Ein erfolgreiches Muster.

Das zu Beginn der 50er Jahre konstruierte Jagdflugzeug Hawker Hunter
entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten Muster der
britischen Luftfahrtindustrie nach dem Krieg.
Außer den 1540 in Großbritannien selbst gebauten Exemplaren wurden
weitere 445 Hunter in Lizenz in den Niederlanden und in Belgien produziert.

Eine kontinuierliche Weiterentwicklung.

Im Juli 1951 rollte der Prototyp der Hunter zum ersten Mal an den Start.
Das erste Serienflugzeug hob im Mai 1953 ab und wurde im
darauffolgenden Jahr bei der britischen Luftwaffe eingeführt.
Die vielen bis 1966 gebauten Versionen zeichneten sich durch konti-
nuierliche Leistungssteigerungen und einen vergrößerten Kraftstoffvorrat aus.

Im weltweiten Einsatz.

Die Hunter wurde von 19 Luftstreitkräften beschafft und befindet sich noch
heute bei der eidgenössischen Flugwaffe im Einsatz.
Die besonders leistungsfähige Version FGA.9 (Fighter Ground Attack) ist als Jagdbomber speziell für die Bekämpfung von Bodenzielen ausgelegt.

Die wichtigsten Abnehmerländer:
Großbritannien, Schweden, Dänemark, Indien, Irak, Kuweit, Schweiz, Chile, Singapur, Kenia.
 


TECHNISCHE DATEN:

Typ: Hunter F.6
Art: einsitziger Abfangjäger (Großbritannien)
Triebwerk: ein Strahltriebwerk Rolls-Royce Avon 207 mit 40 kN
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 1125 km/h in Meereshöhe;
Dienstgipfelhöhe: 15695 m;
Einsatzradius: 370 km ohne Außenlasten
Masse: Leermasse 6045 kg;
höchstzulässige Abflugmasse 10795 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 10.25 m;
Länge 13,98m
Bewaffnung: vier 30-mm-Maschinenkanonen;
Kampfmittelzuladung: 1816kg
 

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