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Ein internationaler Erfolg -
Der robuste, zweifach verstrebte Doppeldecker Hanriot HD-14 wurde zu Beginn der zwanziger Jahre in Dienst gestellt und entwickelte
sich zu einem der erfolgreichsten französischen Flugzeugmuster zwischen den beiden Weltkriegen. Bis 1928 wurden nicht weniger als 2 100 Exemplare in elf verschiedenen Versionen gebaut. Neben den französischen
Luftstreitkräften, die l 925 HD-14 für Ausbildungszwecke beschafften, traten auch Griechenland, Spanien, Mexiko, Polen, die Sowjetunion und andere Länder als Käufer auf. Die japanische Firma Mitsubishi erwarb die
Lizenzrechte und baute 145 Exemplare zwischen 1925 und 1927, die von der japanischen Marine als Ki-1 in Dienst gestellt wurden.
Bemerkenswerte Flugleistungen -
Die hervorragenden Flugeigenschaften der
HD-14 zeigten sich unter anderem bei mehreren Rekordflügen mit abgeschaltetem Triebwerk. Am 23. Juli 1923 stellte Leutnant Joseph Thoret einen ersten Segelflugrekord über Biskra auf. Im Februar 1924 folgte ein
Segelflug von 7 h 30 min Dauer und im August des gleichen Jahres von 9 h 30 min Dauer über den Alpen. Dabei gelang es Thoret sogar, sein Flugzeug im Segelflug von 25 m auf 575 m Höhe zu bringen.
Im zivilen Einsatz -
Als die HD-14 nach und nach von der französischen Luftwaffe ausgemustert wurde, gingen zahlreiche Exemplare an zivile Aeroclubs, wo sie noch bis Ende der dreißiger Jahre flogen.
Die wichtigsten Versionen HD-14S (Ambulanzversion für einen liegenden Kranken), HD-28 (Exportversion in Metallkonstruktion),
HD-17 (Schwimmerflugzeug; 50 Exemplare wurden von der französischen Marine benutzt).
Die wichtigsten Abnehmerländer Frankreich, Bulgarien,
Griechenland, Japan, Mexiko, Polen, Sowjetunion, Spanien.
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——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: HD-14 Art: Schulflugzeug Triebwerk: ein Umlauftriebwerk Le Rhone mit 59 kW Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 110 km/h;
Dienstgipfelhöhe 4 000 m; Reichweite 180 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 810 kg Abmessungen: Flügelspannweite 11,87 m; Länge 7,25 m; Höhe 3 m Bewaffnung: keine Besatzung: 2
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