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Ein konventioneller Entwurf -
Die 1927 als Schul- und Verbindungsflugzeug entworfene Hanriot H-43 war eine durch und durch konventionelle Konstruktion: ein
Doppeldecker mit verstrebtem Tragwerk, tragenden Verbänden aus Stahlrohr und Tragflügel mit Stoffbespannung. Auch das Triebwerk zeichnete sich nicht durch überragende Leistungsfähigkeit aus. Dennoch entstanden aus
den beiden Prototypen H-43 eine ganze Reihe von Flugzeugen, die charakteristisch für das mangelnde Innovationsvermögen der französischen Luftfahrtindustrie zwischen den beiden Weltkriegen waren.
Bis zum bitteren Ende -
1928 erschien die Hanriot H-431 mit Metallrumpf, vergrößerter Flügelfläche und separaten Fahrwerksbeinen. Auch dieser Entwurf konnte nicht gerade als modern bezeichnet werden, war aber
sehr zuverlässig und wurde von den französischen Luftstreitkräften bestellt. In den folgenden Jahren wurden etwa 155 Exemplare dieses Flugzeugs in unterschiedlichen Versionen in Auftrag gegeben und für
Verbindungsaufgaben, für Schulungszwecke und in modifizierter Form sogar als Sanitätsflugzeug eingesetzt. Bei Ausbruch des zweiten Weltkriegs waren immer noch 75 Exemplare dieses Musters im Dienst, dessen Konzeption
einer längst vergangenen Epoche angehörte.
Die wichtigsten Versionen H-43 (Prototyp), H-431 (Verbindungsflugzeug), H-433 (modifiziertes Trag- und Leitwerk, stärkeres Triebwerk),
H-436 (Mehrzweckversion), H-439 (verbesserte Ausführung für die Fliegerschule in Bourges).
Die wichtigsten Abnehmerländer Frankreich, Peru.
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——— TECHNISCHE DATEN —— Typ: H-431 Art: Schulflugzeug Triebwerk: ein luftgekühltes Siebenzylinder-Sterntriebwerk Lorraine 7Mc mit 169 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 180 km/h; Dienstgipfelhöhe 4 900 m; Reichweite 450 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 1370 kg Abmessungen: Flügelspannweite 11,40 m; Länge 7,98 m;
Flügelfläche 30,24 m2 Bewaffnung: keine Besatzung: 2
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