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Eine Zweimotorige für die Pilotenausbildung -
Die zweimotorige Hanriot H-232 ging aus einer Mitte der dreißiger Jahre entwickelten Flugzeugfamilie hervor und
war von Anfang an für die Ausbildung fortgeschrittener Piloten bestimmt. Der ganz aus Metall hergestellte Mitteldecker hat trotz der weit über die Flügelvorderkante hinausragenden Motorgondeln mit den Schächten des
einziehbaren Fahrwerks eine aerodynamisch saubere Form und wies zunächst ein einfaches Seitenleitwerk auf. Zwischen Oktober 1938 und Mai 1939 fanden dann die Versuche mit der endgültigen Konfiguration statt, und die
mit einem doppelten Seitenleitwerk ausgestattete H-232.02 flog schließlich im Dezember 1939 zum erstenmal.
Eine bewegte Geschichte -
Gegen Ende 1939 bestellte das französische Luftfahrtministerium 60
Flugzeuge. Drei H-232 gingen an Finnland, als dieses Land von der Sowjetunion angegriffen wurde, während die französische Luftwaffe ihre ersten Flugzeuge im Januar 1940 erhielt. Diese Flugzeuge dienten in erster
Linie für die Ausbildung von Besatzungen der Breguet 691 und 693. Zum Zeitpunkt des Waffenstillstands am 25. Juni 1940 standen 35 Exemplare im Einsatz. Etwa zwanzig H-232 fielen den Deut- schen in die Hände, als
diese im November 1942 in den bis dahin unbesetzten Teil Frankreichs einmarschierten.
Die wichtigsten Versionen H-232.01 (Ausführung mit nur einem Seitenleitwerk); H-232.02 (mit Doppelleitwerk).
Die wichtigsten Abnehmerländer Frankreich, Finnland.
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——— TECHNISCHE DATEN Typ: H-232.02 Art: Schulflugzeug für Fortgeschrittene Triebwerk: zwei Reihentriebwerke Renault 6Q-O mit je 162 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 335 km/h; Dienstgipfelhöhe 7 500 m; Reichweite l 200 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 2 260 kg Abmessungen: Flügelspannweite 12,7 m; Länge 8,55 m;
Flügelfläche 21,20 m2 Bewaffnung: keine Besatzung: 2
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