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Hanriot im Alleingang -
Nachdem Hanriot im Rahmen des SGA-Konsortiums (Societe Generale Aeronautique) mit einer ganzen Reihe von Grundschulflugzeugen keinen
rechten Erfolg verzeichnen konnte, ging das Unternehmen schließlich im Alleingang an den Entwurf der LH-16. Der Hochdecker mit seinem stoffbespannten Flügel elliptischer Planform wurde in Villacoublay unter der
Bezeichnung H-16 im August 1933 den ersten Versuchen unterzogen, wobei als Antrieb ein Renault-Motor Typ 4Pdi Bengali mit 89 kW diente. Der Rumpf des Flugzeugs bestand vorn aus Metall mit Sperrholzbeplankung,
während das Hinterteil aus Holz hergestellt und mit Stoff bespannt war. Das Fahrwerk wies eine große Spurweite auf und bildete mit der Flügelabstützung ein kompliziertes Stangengewirr.
Anfängerschulung mit der H-16 -
Das für die Pilotenausbildung und Beobachtungsflüge bestimmte Muster besaß zwei offene Cockpits unter der ausgeschnittenen Flügelhinterkante. Die französische Luftwaffe
bestellte zunächst 60 Einheiten, kürzte dann aber den Auftrag auf 15 Schulflugzeuge und 29 Beobachtungsversionen H-16/1 mit einem 7,7-mm-Maschinengewehr als Bewaffnung. Ab 1936 stand die H-16 auch für die
Zivilluftfahrt als Anfängerschulflugzeug zur Verfügung und wurde bis 1939 benutzt. Bei den Kunstflugversuchen erwies sich die H-16 jedoch als überaus gefährlich im Trudeln, worauf sie dem Hersteller zurückgegeben
wurde.
Die wichtigsten Versionen H-16 (Grundausführung, Schulung); H-16/1 (Beobachungsversion).
Die wichtigsten Abnehmerländer Frankreich.
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——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: H-16 Art: Grundschulflugzeug Triebwerk: ein Kolbentriebwerk Renault Typ 4Pdi Bengali mit 89 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 155 km/h; Dienstgipfelhöhe 4 200 m; Reichweite 375 km Masse: Leermasse 547 kg; höchstzulässige Abflugmasse 886 kg Abmessungen: Flügelspannweite 11,90 m;
Länge 8,22 m; Höhe 2,62 m; Flügelfläche 22 m2 Bewaffnung: keine Besatzung: 2
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