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Jagdbomben- und Erdkampfflugzeug Hannover CL-II, CL-III und CL-IIIa
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Die kampfstarken Hannover-Muster wurden von vielen berühmten Piloten geflogen, die sich bei den Alliierten schnell einen Namen machten. Darunter auch von Johann Baur, der
später zum persönlichen Piloten von Adolf Hitler aufstieg.
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Ein neuer Aufgabenbereich
Nach der 1917 herausgegebenen CL-Spezifikation des deutschen Luftfahrtministeriums entwarf die Hannoversche Waggonfabrik AG mit der
CL-II einen zweisitzigen Doppeldecker, der in erster Linie für Jagd- und Begleitaufgaben geeignet war, aber auch für die Unterstützung der Bodentruppen dienen konnte.
Von den Allierten gefürchtet
Der
relativ kleine Zweisitzer war überaus wendig und konnte deshalb leicht mit einem einsitzigen Flugzeug verwechselt werden. Ein auffallendes Merkmal war das doppelte Höhenleitwerk mit seinen geringeren Abmessungen im
Vergleich zu einer einfachen Konstruktion, das eine Vergrößerung des Schußfeldes des nach hinten gerichteten Maschinengewehrs gestattete. Das aus Holz gebaute und mit Stoff bespannte Muster war ausgesprochen robust
und erwarb sich bei den Piloten der Alliierten rasch nach seiner Indienststellung gegen Ende 1917 den Ruf eines gefürchteten Gegners. Über tausend Einheiten dieses Typs wurden gebaut und erhielten die
Bezeichnungen CL-II (439 Stück), CL-III (80) und CL-llla (537), wobei letztere ein anderes Triebwerk aufwiesen.
Die wichtigsten Versionen:
CL-II (erste Serienausführung); CL-III (mit einem
Mercedes-Triebwerk DIII von 119 kW, Querrudern und modifizierten Flügeispitzen); CL-IlIa (mit dem ursprünglicben Argus-Motor As III von 134 kW).
Die wichtigsten Abnehmerländer: Deutschland.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: CL-IIIa Art: Begleit- und Erdkampfunterstützungsflugzeug Triebwerk: ein Sechszylinder-Reihentriebwerk Argus As III mit 134 kW Leistungen:
Höchstgeschwindigkeit 165 km/h in 5 000 m Höhe; Dienstgipfelhöhe 7 500 m; Flugdauer 3 h
Masse: Leermasse 717 kg; höchstzulässige Abflugmasse 1 081 kg
Abmessungen:
Flügelspannweite 11,7 m; Länge 7,58 m; Höhe 2,80 m; Flügelfläche 32,7 m2
Bewaffnung: ein nach vom gerichtetes 7,92-mm-Maschinengewehr Spandau LMG 08/15
und ein beweglich lafettiertes Parabellum-MG gleichen Kalibers im hinteren Cockpit
Besatzung:2
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