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Eine Dauphin im Osten -
Am 2. Juli 1980 unterzeichneten die französische Firma Aerospatiale und die chinesische CATIC einen Vertrag zur Lizenzproduktion der AS 365N
Dauphin in China. Der äußerst zuverlässige und moderne Zweiturbinenhubschrauber bot sich als günstigste Lösung an, um den Rückstand der chinesischen Industrie auf diesem Sektor aufzuholen. Der in Z-9 Haitun
(Delphin) umbenannte Drehflügler nahm seine Flugerprobung am 6. Februar 1982 auf und wurde dann vom Werk HAMC in 50 Einheiten geliefert. Sie kamen ab 1988 bei zivilen wie militärischen Stellen der Volksrepublik zum
Einsatz.
Weiterentwicklung für den Kampfeinsatz -
Das Kraftübertragungssystem wird von der Dongan Engine Manufacturing Company in Harbin gefertigt, die Ariel-Gasturbinen von der SMPMC in Zhuzhu (unter
der Bezeichnung WZ8) und die Rotoren von der Baoding Propellers Factory. Im Anschluß an die Lizenzherstellung ging China an die Entwicklung zweier Kampfversionen: eine für die U-Boot-Bekämpfung, ausgerüstete mit
einer Magnetfeldsonde, und eine für die Panzerbekämpfung mit Flugkörpern des Typs Red Arrow 8, die Anfang 1988 die Flugversuche aufgenommen haben.
Die wichtigsten Versionen: Z-9 (erste Serienversion);
Z-9 A (leistungsstärkere Version, derzeit im Serienbau).
Die wichtigsten Abnehmerländer: China.
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TECHNISCHE DATEN: Typ: Z-9A Art: mittlerer Transporthubschrauber Triebwerk: zwei Turbinentriebwerke WZ8A (Ariel in Lizenz von Turbomeca) mit je 529 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 285 km/h; Dienstgipfelhöhe 6 000 m; Reichweite 860 km Masse: Leermasse 2 050 kg; höchstzulässige Abflugmasse 4 100 kg Abmessungen: Hauptrotordurchmesser 11,93m;
Länge 13,74 m; Höhe 3,51 m Bewaffnung: keine Besatzung: 2
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