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Für die Offensive entwickelt Im Hinblick auf die geplante Offensive vom März 1918 mußte die deutsche Führung ihre Luftnahunterstützungsstaffeln verstärken und dazu
die Fabrikation entsprechender Flugzeuge ankurbeln. Als Ergänzung zu den schon etwas veralteten Halberstadt CLII und Hannover CL-IIla wurde daher die Halberstadt CLIV entwickelt, die indessen auf zahlreichen
Merkmalen des Vorgängermusters beruhte.
Kampfkräftig, aber wenig innovativ Die Halberstadt CLIV erhielt den gleichen Mercedes-Motor mit 119 kW sowie einen aus Holz und Sperrholz gefertigten Rumpf. Auch das
gemeinsame Cockpit für den Piloten und den MG-Schützen wurde übernommen. Was sich änderte, waren der Vorderrumpf, der Flügel- anschluß und vor allem das Leitwerk.
Vielseitiger Einsatz Nach dem
Fehlschlag der wiederholten Offensiven von 1918 mußten diese Flugzeuge eher defensive Aufgaben durchführen und verloren damit den bisher bei der Formation von Angriffsgruppen gegebenen Vorteil: die Folge waren
schwere Verluste. Außerdem kamen die Halberstadt CLIV als Begleittlugzeuge oder als Nachtjäger gegen die von ihren Missionen zurückkehrenden Bomber der Alliierten zum Einsatz. Eine weitere Aufgabe bestand darin,
die gegnerischen Flug- felder oder andere wichtige Anlagen bei Nacht anzugreifen.
Die wichtigsten Versionen: CL.IV.
Die wichtigsten Abnehmerländer: Deutschland.
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TECHNISCHE DATEN
Typ: CLIV Art: Begleit- und Erdkampfunterstützungsflugzeug Triebwerk:ein Kolbentriebwerk Mercedes DIII mit 119kW
Leistungen:Höchstgeschwindigkeit 165 km/h; Steigzeit auf 5 000 m 32 min; Flugdauer 3 h 30 min Masse:höchstzulässige Abflugmasse 1 068 kg Abmessungen:Flügelspannweite 10,74 m; Länge 6,53 m;
Flügelfläche 27 m2 Bewaffnung: ein oder zwei starr nach vom gerichtete Spandau-Maschinengewehre, ein Parabellum MG im hinteren Cockpit, Splittergranaten oder fünf 10-kg-Bomben
Besatzung: 2
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