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Luftüberlegenheitsjagdflugzeug Grumman F-14 "Tomcat"
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Die trägergestützte F-14 Tomcat verfügte als erstes Jagdflugzeug über ein Look-down-Radar zur Erfassung und Bekämpfung tiefer fliegender Ziele (Shoot-down-Kapazität).
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Ein mißglückter Start -
Am 15. Januar 1969 gewann Grumman mit der G-303 den VFX-Wettbewerb der US-Marine für ein trägergestütztes Jagdflugzeug. Das erste der
zwölf in Auftrag gegebenen Vorserienflugzeuge flog am 21. Dezember 1970, ging aber neun Tage später aufgrund eines Fehlers im Hydrauliksystem verloren. Ursprünglich waren 497 F-14 geplant, doch ist das Bauprogramm
inzwischen erheblich erweitert und bis in die 90er Jahre hinein verlängert worden.
Ein hervorragendes Trägerkampfflugzeug -
Dank ihrer Schwenkflügel, ihrer Störklappen und ihres doppelten
Seitenleitwerks zeichnet sich die Tomcat durch eine hervorragende Flugeigenschaften innerhalb des gesamten Flugleistungsbereichs aus. Im Oktober 1972 liefen die ersten Exemplare der US-Marine zu, wo die Tomcat
inzwischen die äußere Luftsicherung (Outer Air Battle) der zwölf vorhandenen Trägerkampfgruppen gegen feindliche Bomber mit Marschflugkörpern übernimmt. Neben Abfangaufgaben gegen Luftziele kann die F-14 Seeziele
bekämpfen und Landziele im Tiefflug angreifen. Die wichtigsten Versionen Von der ersten Serienversion F-14A sind 545 Exemplare bis April 1987 gebaut worden. Die Entwicklung der F-14A(Plus) Super Tomcat mit
leistungsfähigeren Triebwerken, digitaler Avionik und neuem Borddradar begann im Juli 1984; der Prototyp F-14B wurde in das entsprechende Erprobungsprogramm einbezogen. Die bestellten 38 Exemplare sollen zwischen
Anfang 1989 und Mai 1990 zulaufen. Die neue F-14D zeichnet sich durch ein umfassend modernisiertes Avioniksystem aus. Die Lieferung der 127 geplanten Flugzeuge soll im März 1990 anlaufen. Zusätzlich sollen rund 400
F-14A und F-14A(Plus) auf den Stand F-14D umgerüstet werden. Die wichtigsten Abnehmerländer USA, Iran (vor dem Sturz des Schah geliefert).
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——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: F-14A Art: trägergestütztes Jagdflugzeug Triebwerk: zwei ZTL-Strahltriebwerke Pratt & Whitney TF30-P-414A mit je 93 kN Leistungen:
Höchstgeschwindigkeit 2 485 km/h in großer Höhe; Dienstgipfelhöhe über 15240 m; Reichweite 3 220 km mit Zusatztanks Masse: Leermasse 18191 kg; höchstzulässige Abflugmasse 33 724 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 11,65bis 19,54 m; Länge 19,10 m; Höhe 4,88 m; Flügelfläche 52,49 m2 Bewaffnung: eine mehrrohrige 20-mm-Maschinenkanone General Electric M 61A-1; Kampfmittelzuladung
6 577 kg (sechs radargelenkte Luft-Luft-Fk Sparrow oder Phoenix und zwei Luft-Luft-Fk Sidewinder, Bomben, EloGM- und Aufklärungsbehälter usw.) Besatzung: 2
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