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Wiederbeginn bei Gotha -
Vierzehn Jahre nach ihrer Auflösung gemäß den Bedingungen des Versailler Vertrags wurde die deutsche Firma Gotha am 2. Oktober 1933 von
dem Ingenieur Albert Kalkert wieder ins Leben gerufen. Als erstes Flugzeug verließ ein stoffbespannter Holzdoppeldecker mit nur einer Verstrebung je Flügelhälfte die Werkhalle des Unternehmens: die Gotha Go 145 mit
einem Argus-Motor As IOC von 179 kW Leistung. Seinen Erstflug absolvierte das Flugzeug im Februar 1934, und bereits 1935 wurde das erste Serienmuster in Dienst gestellt.
Nachtvögel für die Ostfront -
Zunächst nur für die Pilotenausbildung bestimmt, erhielten die Go 145 rasch ein neues Betätigungsfeld. Als die Luftwaffe im Dezember 1942 eine Lösung zur Abwehr der Nachtangriffe sowjetischer Polikarpow Po-2 suchte,
wurde die Idee der Störkampfstaffeln geboren, aus denen schließlich im Oktober 1943 die Nachtschlachtgruppen wurden. Diese Einheiten standen an der Ostfront bis zum Ende des Kriegs im Einsatz und setzten sich aus Go
145 und Arado Ar 66 zusammen.
Die wichtigsten Versionen Go 145A (Schulausführung mit Doppelsteuer); Go 145B (Version mit geschlossenem Cockpit und verkleidetem Fahrwerk);
Go 145C (Version für die Luftkampfschulung).
Die wichtigsten Abnehmerländer Deutschland, Spanien, Türkei.
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——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: Go 145A Art: Schulflugzeug Triebwerk: ein hängendes V-Triebwerk Argus As IOC mit 179 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 212 km/h in Meereshöhe; Reisegeschwindigkeit 180 km/h; Dienstgipfelhöhe 3 700 m; Reichweite 630 km Masse: Leermasse 880 kg; höchstzulässige Abflugmasse l 380 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 9 m; Länge 8,70 m; Höhe 2,90 m; Flügelfläche 21,75 m2 Bewaffnung (nur Go 145C): ein beweglich lafettiertes 7,92-mm-Maschinengewehr MG 15 im hinteren Cockpit
Besatzung: 2
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