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Der erste Strahljäger der britischen Luftwaffe.
Die Gloster Meteor war das Ergebnis der Studien, die der britische Konstrukteur Georges Carter 1940 aufgenommen
hatte. Sie war das erste strahlgetriebene Jagdflugzeug der RAF und der erste Strahljäger, der auf aliierter Seite in die Kämpfe eingriff. Nach dem Erstflug im Jahr 1943 wurde
die Meteor Mk.l ab Juli 1944 in Dienst gestellt. Am 4. August 1944 konnte Flying Officer (Oberleutnant) Dean den ersten erfolgreichen Einsatz fliegen und eine unbemannte V-1 abschießen. Im November 1945 und im
September 1946 erflog die Meteor zwei Geschwindigkeitsweltrekorde mit 975 bzw. 991 km/h.
Eine rasche Weiterentwicklung.
Zwischen 1942 und 1954 wurden 3545 Meteor in immer wieder verbesserter Ausführung
gebaut und an zwölf Nationen geliefert. Von 1951 bis 1954 fertigte Fokker 330 Meteor in Lizenz. Das letzte Exemplar der Abfangversion Meteor F.8 wurde im Frühjahr 1957 bei der RAF ausgemustert.
Der kronende Abschluß einer Entwicklung.
Den Höhepunkt der Meteor-Familie bildeten die Nachtjagdversionen. Die erste davon, die Meteor NF.11, wurde ab 1948 von Armstrong Whitworth Aircraft entwickelt und flog
als Prototyp am 31.Mai 1950. Sie besaß eine verlängerte Bugnase zur Aufnahme des Bordradars SCR-720 AI.10 und einen zweiten Sitz für den Navigator. Die Tragflügel wurden verbreitert und nahmen vier Maschinenkanonen
auf.
Die wichtigsten Versionen:
NF.11 (335 Exemplare), NF.12 (100), NF.13 (40), NF.14 (100).
Die wichtigsten Abnehmerländer:
Großbritannien, Commonwealth-Länder, Frankreich.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: Meteor NF, 11 Art: Nachtjäger Triebwerk: zwei Strahltriebwerke Rolls-Royce Derwent 8 mit je 15,6 kN
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 960 km/h in 3000 m Höhe; Dienstgipfelhöhe 12200 m; Reichweite 1480 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 9088 kg Abmessungen: Flügelspannweite 13,10 m; Länge 14,78 m;
Höhe 4,24 m; Bewaffnung: vier 20-mm-Maschinenkanonen Besatzung: 2
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