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Ein Schwenkflügelbomber für die USA
Auf der Suche nach einem Nachfolgemuster für die Jagdbomber Republic F-105 der US-Luftwaffe und die Abfangjäger McDonnell
Douglas F-4 der US-Marine entschied sich das US-Vertei- digungsministerium 1962 für den TFX-Entwurf (Tactical Fighter Experimental) von General Dynamics. Der erste Prototyp der F-111 A für die US-Luftwaffe
flog am 21. Dezember 1964, während das F-111B-Programm für die US-Marine nach fünf Prototypen und den ersten zwei Serienflugzeugen eingestellt wurde.
Im Einsatz über Vietnam
Nach manchen
Anlaufschwierigkeiten liefen die ersten F- 111A der US-Luftwaffe ab Oktober 1967 zu. Die insgesamt 48 in Thailand stationierten und in den Vietnam eingesetzten Flugzeuge bewährten sich so gut, daß anschließend
weitere Versionen in Auftrag gegeben wurden. Zuletzt machte die F-111 am 15. April 1986 bei dem Luftangriff der USA gegen Libyen von sich reden.
Die wichtigsten Versionen:
141 F-111A (erste Serienversion); 24 F- 111C (australische Luftwaffe); 96 F- 111D und 94 F-111F (Luftnahunterstützung): 106 F- 111F (Ieistungsfähigere Triebwerke und Avionik);
EF- 111A Raven (EloKa- Version); RF- 111C (bewaffneter Aufklärer).
Die wichtigsten Abnehmerländer: USA, Australien.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ:F-111F Art:taktischer Jagdbomber Triebwerk: zwei ZTL-Triebwerke Pratt & Whitney TF30-P-100 mit je 111,5 kN
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit Mach 2,5; Dienstgipfelhöhe mehr als 18 000 m; Reichweite über 4 700 km Masse:Leermasse 21 537 kg; höchstzulässige Abflugmasse 45 360 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 9,74 bis 19,20 m; Länge 22,40 m; Höhe 5,22 m Bewaffnung: eine mehrrohrige 20-mm-Maschinenkanone M61 und ein oder zwei Bomben B-43 innerhalb des Rumpfs;
Kampfmittelzuladung 11 340 kg (Bomben, Luft-Luft-Fk, Minen) an Außenlastträgern
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